All posts tagged Bosnien

General Jovan Divjak in Wien verhaftet

Gestern Abend wurde am Wiener Flughafen der bosnische General Jovan Divjak verhaftet. Er war im Bosnienkrieg der einzige serbische General der bosnischen Armee und dabei für die Verteidigung Sarajevos verantwortlich. Die serbische Regierung macht ihn für Kriegsverbrechen verantwortlich und hat dementsprechend einen internationalen Haftbefehl ausgestellt.

Da Divjak in Sarajevo sehr beliebt ist, wurde schon gestern Nacht vor der österreichischen Botschaft in Sarajevo gegen die Verhaftung demonstriert. Für heute, 13 Uhr, ist eine weitere Demonstration angesetzt. Ich befinde mich derzeit in einem Kaffeehaus zwei Gehminuten von der österreichischen Botschaft entfernt und werde mir die Demo wohl ansehen.

Wirklich beeindrucken wird die Demonstration die österreichischen Diplomaten wahrscheinlich nicht. Die österreichische Botschaft ist freitags nämlich geschlossen, wie mir der einsame Polizist am Eingang der kleinen Villa versichert. Da ich so niemanden aus der österreichischen Botschaft erreichen konnte, kann ich leider auch nicht über die österreichische Sicht der Dinge berichten.

Dnevni Avaz, die größte Tageszeitung des Landes hat die Verhaftung auf der Titelseite und schreibt in der Schlagzeile: “General Devjak verhaftet – Öffentliche Proteste: Neuer Terror aus Serbien” Man muss aber festhalten, dass Dnevni Avaz als pro bosniakische Zeitung gilt deren Marktanteil in der Republika Srbska sehr gering ist und in der Föderation mehr als 60 Prozent beträgt.

Dnevi Avaz kritisiert auf jeden Fall, dass die österreichischen Behörden die bosnische Botschaft in Wien nicht über die Verhaftung informiert haben. Drazen Maloca, der stellvertretende Handelsdelegierte der österreichischen Wirtschaftskammer in Bosnien und Herzegowina, erklärte mir, dass Divjak in Sarajevo sehr beliebt sei. Er hat mich erst auf die Verhaftung hingewiesen. Außerdem beschuldigt die Zeitung Serbien der Geschichtsfälschung und dass sich das Land als regionalen Polizisten aufspielt.

Die Meldung über die Verhaftung in der Zeitung Glas Srbske aus Banja Luka fällt deutlich kürzer aus. Sie schreibt, dass Divjak für einen Angriff auf abziehende JVA-Einheiten in Sarajevo am 2. Mai 1992 verantwortlich ist. Generell fallen die Meldungen serbischer Zeitungen zu diesem Thema eher kurz aus.

Ob Jovan Divjak wirklich ein Kriegsverbrecher ist, müssen die Gerichte feststellen. Als Außenstehender, der die Sprache noch nicht versteht, kann ich mir natürlich noch kein Urteil bilden. Österreichische Stellen und Meinungen von Hohen Repräsentanten, der österreichischen Botschaft bis hin zur Eufor konnte ich leider nicht erreichen und einholen.

300 km Luftlinie in eine andere Welt

So sehr ist mir das eigentlich noch nie bewusst gewesen. Klar, ich wusste schon, dass es in Bosnien viele arme Menschen gibt. Aber weniger als ein Euro am Tag? Das hört man doch nur aus Afrika. Die Sozialhilfe in Bosnien, das letzte soziale Auffangnetz für jene die nichteinmal die Mindestrente bekommen, beträgt aber gerade einmal 40 Mark im Monat. Das sind nur 20 Euro. Wenn man da keine Verwandten hat, die einen unterstützen, dann ist das das einzige Einkommen. Von einer Krankenversicherung brauchen wir hier gar nicht reden.

Heute habe ich die Hauskrankenpflege der Caritas Banja Luka besucht. Viele der von der Caritas betreuten Menschen leben in verusten Einzimmerhäusern. Mit Holz beheizt, ohne vernünftigen Kamin. Die Kohlenmonoxidwerte in diesen Räumen will ich gar nicht wissen. Das Bild zeigt die Nikolas Frau. Sie war gerade beim Brotbacken, als wir zu Besuch kamen. Sie sieht auf dem Foto nicht traurig aus, sondern zeigt mir vielmehr stolz das selbstgebackene Brot.

Das war ein beeindruckender Tag, die Details will ich euch aber noch nicht verraten. Ich muss ja auch eine Geschichte schreiben. Soviel sei gesagt: In Österreich geht es uns wirklich gut. Banja Luka ist nicht einmal 300 km Luftlinie von Graz entfernt und schon ist man in einer Welt die sich der gemeine Österreicher wohl kaum vorstellen kann. Es wundert mich nicht, dass auch Mario, ein 23-jähriger Jus-Student den ich gestern kennengelernt habe, die erste Gelegenheit nutzen würde um auszuwandern. Aber das ist eine andere Geschichte.

Pannen – Die Würze meiner Reiseplanung

(Noch ohne Foto: wird folgen)

Wer meine Art zu reisen kennt, der weiß, dass immer irgendetwas schief geht. Aber dafür geht meistens auch alles gut. So auch bei dieser Reise.

Panne 1: Ich habe den Pin-Code meiner bosnischen Sim-Karte vergessen. Das ist nicht weiter tragisch. Ich musste mir nur eine neue bosnische Telefonnummer besorgen.

Panne 2: An der bosnisch/kroatischen Grenze bin ich draufgekommen, dass die grüne Versicherungskarte verschollen ist. Lösung: Auto neu versichern. Kostet für gewöhnlich 25 Euro und die Sache ist gut. Wenn nicht meine Green Machine als LKW zugelassen wäre. Deshalb kostet die Versicherung 50 Euro. Zum Glück konnte ich den Versicherungsvertreter an der Grenze überzeugen, dass “Lastkraftwagen” “PKW” heißt.

Panne 3: Mein Navigationsgerät wird zwar mit bosnischen Karten beworben, über die Qualität der Karten wurde ich aber nicht informiert. So findet das Navi das Stadtzentrum von Banja Luka. Straßennamen kennt das Navi aber nicht. Lösung: Kaffeehaus suchen, online gehen und OpenStreetMaps bemühen. Geht auch.

Panne 4: Beim Kloster, meiner Schlafgelegenheit, angekommen erklären sie mir, dass sie durch ein Versehen keine Zimmer mehr frei haben. Ein Partnerkloster ist auf Besuch und die 28 Nonnen belegen alle Zimmer. Lösung: Ein paar Telefonate und ich kann auf die christliche Nächstenliebe des örtlichen Pfarrers, Pater Karl, setzen. Ich übernachte also beim Pfarrer.

Das war also Tag 1 meiner Reise. Jetzt sitze ich bei einem kleinen Bier (kostet 1,25 Euro) und gratis Internet in einem Kaffeehaus und warte auf den Anruf von Pater Karl. Er ist noch unterwegs und wird sich in einer Stunde melden. Wenn alles gut geht.

Ich will nur noch feststellen, dass solche Pannen wirklich zu meiner Reiseerfahrung dazu gehören. Mir würde etwas fehlen, wenn es sie nicht geben würde. Sie sind quasi das Salz in der Suppe meiner Reiseplanung.

Morgen werde ich die Caritas Banja Luka, deren Altersheim und deren Hauskrankenpflege besuchen. Ich freue mich schon. (Foto zum Blogpost folgt, wenn ich neue Bosnienfotos habe.)

Grenzerlebnisse

Als Bürger der Europäischen Union kennt man das eigentlich gar nicht mehr. Alle paar Hundert Kilometer bildet sich eine Autoschlange, ein künstlicher Stau, und man wird kontrolliert. Grenzkontrollen sind in Europa eine Seltenheit geworden.

Lästige Fragen werden gestellt: Was machen Sie hier? Wohin fahren Sie? Haben Sie etwas zu verzollen? Haben Sie eine Versicherung? Wie lange werden Sie bleiben? Und als krönender Abschluss kommt die immer gleiche Aufforderung: “Aufmachen!”

Natürlich passiert das nicht an den vielbefahrenen Urlaubergrenzübergängen. Da fällt ein Campingbus nicht weiter auf. Wenn man aber irgendwo im Hinterland von Serbien nach Bosnien reisen will, dann muss man sich auf eine längere Wartezeit  und eine mehr oder weniger genaue Wagenkontrolle einstellen.

Genug Zeit um sich mit den Grenzern, die meist unterbeschäftigt sind,  zu unterhalten und eine Zigarette zu rauchen, während der Pass und die Fahrzeugnummer mühsam und pflichtbewusst per Hand abgeschrieben werden. Man hört Geschichten über die Familie und die kleine Tochter zuhause, über lange Dienstzeiten und über langweilige Nachtschichten. Es ist schön, wenn man merkt, dass hinter der Uniform auch nur ein Mensch steckt.

Ich werde nie vergessen, als ein Grenzer mir wortlos eine Zigarette anbietet und nach zwei intensiven Zügen mit rauchiger Stimme murmelt: “Its your birthday, eh? Happy birthday.”

Ein weiteres Highlight: An der bulgarisch-rumänischen Grenze wurde ich gefragt: “Entschuldigen sie! Warum haben Sie so schlechtes Auto?” Die Erklärung, dass ich mir kein besseres leisten könne, wollte der Rumäne, der in mir wohl einen reichen Westeuropäer sah, nicht gelten lassen.

Weniger erfreulich aber genauso pflichtbewusst war der Grenzer an der kroatisch-slowenischen Grenze. Ich kann schon verstehen, dass ein Campingbus mit nur einem Fahrer, der noch dazu erklärt er wäre in Bosnien gewesen und hätte nur Campingausrüstung geladen, verdächtig ist. Aber muss man deswegen den ganzen Bus durchwühlen und alle Hohlräume abklopfen?

Eher verstörend war, als mich die serbische Grenzpolizei wieder in den Kosovo geschickt hat. “You know, Kosovo is no country!” erklärte mir der Polizist und verweigerte mir die Einreise. Und als ich just an der kroatisch-montenegrinischen Grenze eine Autopanne hatte, mir war das Kupplungsseil gerissen, wurde ich von den kroatischen Grenzern kurzerhand ins Niemandsland und somit aus ihrem Verantwortungsbereich im wahrsten Sinne des Wortes “abgeschoben”.

Trotz allen Ärgers muss ich festhalten: Ohne diese Grenzerlebnisse wären die Balkanreisen nur das halbe Abenteuer.

Fotocredit: Georg Wallner

Sightseeing in Saravjevo

Heute wurde ich gefragt, was man sich denn in Sarajevo so anschauen könnte. Eine Freundin macht gerade eine Tour durch Bosnien und wünschte sich ein paar Sightseeing Tipps.

Zu meiner Schande musste ich gestehen, dass ich zwar drei Tage in Sarajevo verbracht, von der Stadt aber kaum etwas zu Gesicht bekommen habe. Am ersten Tag habe ich mich auf das Interview mit Generalmajor Bair vorbereitet, am zweiten Tag war das Interview und am dritten Tag bin ich schon nach Srebrenica weiter gefahren.

Trotzdem dürfte die Stadt sehr aufregend sein. Allein schon der Blick von den vielen Stadtbergen ins Zentrum war ein Verweilen wert. Mein erstes Zimmer des Youth Hostel war auf so einem Berg und der Blick über den Friedhof war wohl auch charakteristisch für die Stadt.

Auf jeden Fall werde ich wohl noch nur zum Urlaub nach Sarajevo kommen müssen. Dann ohne General und ohne Interviewtermin. Einfach nur um die Atmosphäre der Stadt zu inhalieren.

Bosnien: Wo noch immer mit Holz geheizt wird

Bei meinem Besuch in Bihac war Rufad so freundlich mich durch die Stadt zu führen. Beim Rückweg kamen wir durch eine Wohngegend und sofort fielen mir die zahlreichen Holzstöße vor den Häusern auf. Rufad erklärte mir, was es mit den viel Holzscheiten so auf sich hatte.

In Bihac, wie wohl in vielen anderen Städten, wird nach wie vor mit Holz geheizt. Verwendet werden dabei alte Holzöfen und selbst in seiner eigenen Wohnung, die relativ modern gewirkt hat, sei im Winter nur ein Raum beheizt. Moderne Öl- oder Gasöfen kann sich in Bihac kaum jemand leisten. “Die Stadt wollte einmal ein Fernwärmesystem bauen, doch die Gaskrise vor ein paar Jahren hat diesen Plan zerstört,” erklärt Rufad. Deshalb müssen die Bewohner Bosniens schon im August an den harten Winter denken und sich rechtzeitig mit Holz eindecken. Der Blick in so manche Kellerfenster zeigte, dass fast überall mit Holz geheizt wurde und Rufad ist wohl auch nicht der einzige, der hinter seinem Haus eine mit Metallgittern versperrte Holzhütte stehen hat. Ich will gar nicht an die Feinstaubbelastung im Winter denken, wenn alle gleichzeitig ihre alten Holzöfen beheizen. Doch Feinstaub dürfte für die Bosnier wohl leider ein eher abstraktes Problem sein. Angesichts der Probleme die dieses Land zu lösen hat, ist das nur zu verständlich.

Was sich im letzten Jahr in Bosnien nicht geändert hat

Vom abenteuerlichen Verkehr in Bosnien ganz abgesehen, sind auch die Straßenbedingungen eine besondere Herausforderung in diesem Land. Ein Anschauliches Beispiel ist dabei die Beleuchtung der Tunnel.

Wie ein schwarzes Loch öffnet sich der Berg und die Straße führt im wahrsten Sinne des Wortes ins Nichts. Und selbst wenn man mit nur 30 km/h, eine Geschwindigkeit die wohl kein bosnischer Autofahrer tolerieren und sofort mit einer Überholung bestrafen würde, in den Tunnel einfahren würde, kann in den drei Sekunden, die das Auge braucht um sich an die Dunkelheit zu gewöhnen, sehr viel passieren. Besonders wenn sich im Tunnel eine unbeleuchtete Baustelle befindet. Ihr könnt euch meinen Schrecken vorstellen, als plötzlich ein, natürlich unbeleuchteter, Radlader und einige Bauarbeiter ohne Warnweste vor mir standen. Und fürs Protokoll: Nein der Tunnel war nicht gesperrt.

Was sich in Bosnien geändert hat

Seit meiner letzten Reise nach Bosnien vor einem Jahr hat sich ein Detail erkennbar verändert. Es mag eine oberflächliche Kleinigkeit sein, aber gerade angesichts unserer österreichische Vergangenheit und Gegenwart ist dieses Detail nicht zu unterschätzen.

Als ich vor einem Jahr durch Bosnien gezogen bin, sind mir vor allem verschmierte und mit Graffiti unkenntlich gemachte Ortstafeln aufgefallen. Man wusste genau ob man sich in der Republika Srbska oder in der Föderation aufhielt und selbst große Überkopftafeln blieben nicht verschont. In einem Interview habe ich mit über diese Problematik auch mit Valentin Inzko gesprochen.

Der Hohe Repräsentant zeigte sich der Problematik bewusst und versprach, dem entsprechenden Minister einen Brief zu schreiben.

Als ich diesen Sommer durch Bosnien fuhr, fielen mir diese verschmierten Ortstafeln nicht mehr auf. Es ist vermessen zu sagen, der Brief Inzkos oder meine Frage beim Interview hätte diese oberflächliche Korrektur bewirkt. Gefreut hat mich der Anblick der zweisprachige, eigentlich zweischriftliche, Ortstafeln trotzdem. Gleichzeitig habe ich aber auch an die neuen und jüngst beschmierten, zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten denken müssen.

Das war meine Reise nach Bosnien

Meine Reise ist vorbei und ich bin wieder wohlbehalten in Graz angekommen. Deswegen ist es nun  Zeit ein paar Facts and Figures aufzuzählen und so etwas Bilanz zu ziehen.

1632 Kilometer, 6 Grenzkontrollen, 4 Hitchhiker, 3 Tankstopps, 3 Interviews, 2 Couchsurfing-Hosts, 2 Kisten Bier, 1 Zahnarztbesuch, 1 gezogener Zahn, viele Recherchegespräche, viele geknüpfte Kontakte, unzählige Eindrücke, keine Autopanne, keine Polizeikontrolle.

Aus folgenden Ländern habe ich Menschen kennengelernt: Bosnien und Herzegowina, Serbien, Ukraine, Österreich, USA, Dänemark, Frankreich, Bulgarien, Pakistan, Italien, Spanien, Rumänien und Irland.

In den nächsten Tagen und Wochen werden noch einige kurze Geschichten und wohl auch ein paar Geschichten von der letzten Reise nach Albanien gepostet werden.

Die nächste Reise ist noch nicht geplant, dürfte aber spätestens Ende Oktober anstehen. Der Blick nach Süden macht Spass und deswegen werdet ihr euch schon bald über neue Reiseeindrücke aus Bosnien freuen können. Mehr dazu in den nächsten Wochen.

Irene und Albert – katalanische Couchsurfer

Heute möchte ich euch zwei ganz besondere Reisebegleiter vorstellen. Als ich nämlich in Bihac Station machte, liefen mir zwei ganz besondere Couchsurfer in die Arme.

Albert (22) und Irene (19) aus Barcelona sollten am selben Tag wie ich bei unserem Host Lesia einchecken. Doch sie tauchten nicht auf. Nachdem Lesia per SMS sich erkundigte, ob die beiden noch gedenken aufzukreuzen, kam dann der verzweifelte Anruf.

Die beiden Couchsurfer würden seit Stunden in Plitvicka festsitzen und verzweifelt versuchen per Autostop nach Bihac zu kommen. Eigentlich wollte Lesia gar nicht erst fragen, ich ließ ihr auch nicht die Gelegenheit dazu. Die 30 Minuten Fahrt und die verdutzten Gesichter der Kroatischen und Bosnischen Grenzpolizei waren es es mir wert, die beiden abzuholen.

Albert studiert Journalismus und träumt davon, irgendwann einmal von der journalistischen Arbeit leben zu können. Sein großes Vorbild: Ein 30 Minuten Doku-Format im katalanischen öffentlich-rechtlichen Sender. Seine Freundin Irene studiert “Human Studies” was sie mir als eine Mischung aus Literatur und Soziologie vorstellte.

Sie waren das erste mal in Südosteuropa und dementsprechend fasziniert von der Reise und den Geschichten die dahinter stecken. Da auch sie Richtung Sarajevo unterwegs waren, habe ich sie auch gleich von Bihac mit meiner Green Machine mitgenommen. Besonders gefreut hat mich, dass beide sehr viel über das Land wissen wollten. Das hat sich nicht nur an deren Literatur, sondern auch bei den Fragen die sie an mich richteten gezeigt. Nicht alle konnte ich beantworten. Solche Fragen sind für mich sehr wichtig, weil nur so neue Ideen entstehen können. Albert hat mich, seinem Studium entsprechend über die österreichische Medienlandschaft ausgequetscht.

Wir haben zwei Tage gemeinsam in Sarajevo verbracht. Irene und Albert sind nach Mostar weiter gezogen und mich hat es nach Srebrenica verschlagen.

Wie ihr seht, auch wenn man alleine reist, einsam wird man in den seltensten Fällen. Morgen steht die Reportage über das LOT-Haus in Bratunac an.

UA-4574006-1