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	<title>Nachrichtenfluss &#187; Menschen</title>
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		<title>Irene und Albert &#8211; katalanische Couchsurfer</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Aug 2010 14:31:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute möchte ich euch zwei ganz besondere Reisebegleiter vorstellen. Als ich nämlich in Bihac Station machte, liefen mir zwei ganz besondere Couchsurfer in die Arme.
Albert &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0066.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-488" title="DSC_0066" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0066-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a>Heute möchte ich euch zwei ganz besondere Reisebegleiter vorstellen. Als ich nämlich in Bihac Station machte, liefen mir zwei ganz besondere Couchsurfer in die Arme.</p>
<p>Albert (22) und Irene (19) aus Barcelona sollten am selben Tag wie ich bei unserem Host Lesia einchecken. Doch sie tauchten nicht auf. Nachdem Lesia per SMS sich erkundigte, ob die beiden noch gedenken aufzukreuzen, kam dann der verzweifelte Anruf.</p>
<p>Die beiden Couchsurfer würden seit Stunden in Plitvicka festsitzen und verzweifelt versuchen per Autostop nach Bihac zu kommen. Eigentlich wollte Lesia gar nicht erst fragen, ich ließ ihr auch nicht die Gelegenheit dazu. Die 30 Minuten Fahrt und die verdutzten Gesichter der Kroatischen und Bosnischen Grenzpolizei waren es es mir wert, die beiden abzuholen.</p>
<p>Albert studiert Journalismus und träumt davon, irgendwann einmal von der journalistischen Arbeit leben zu können. Sein großes Vorbild: Ein 30 Minuten Doku-Format im katalanischen öffentlich-rechtlichen Sender. Seine Freundin Irene studiert &#8220;Human Studies&#8221; was sie mir als eine Mischung aus Literatur und Soziologie vorstellte.</p>
<p>Sie waren das erste mal in Südosteuropa und dementsprechend fasziniert von der Reise und den Geschichten die dahinter stecken. Da auch sie Richtung Sarajevo unterwegs waren, habe ich sie auch gleich von Bihac mit meiner Green Machine mitgenommen. Besonders gefreut hat mich, dass beide sehr viel über das Land wissen wollten. Das hat sich nicht nur an deren Literatur, sondern auch bei den Fragen die sie an mich richteten gezeigt. Nicht alle konnte ich beantworten. Solche Fragen sind für mich sehr wichtig, weil nur so neue Ideen entstehen können. Albert hat mich, seinem Studium entsprechend über die österreichische Medienlandschaft ausgequetscht.</p>
<p>Wir haben zwei Tage gemeinsam in Sarajevo verbracht. Irene und Albert sind nach Mostar weiter gezogen und mich hat es nach Srebrenica verschlagen.</p>
<p>Wie ihr seht, auch wenn man alleine reist, einsam wird man in den seltensten Fällen. Morgen steht die Reportage über das LOT-Haus in Bratunac an.</p>
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		<title>Sigi! Schreib ein Buch.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Inlejnda]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss dazu sagen, Sigi Jnlejnda, das ist sein Künstlername, ist ein guter Freund. Bisher ist er als Künstler, eher im privaten Rahmen, auf Partys &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dazu sagen, Sigi Jnlejnda, das ist sein Künstlername, ist ein guter Freund. Bisher ist er als Künstler, eher im privaten Rahmen, auf Partys und bei Festen, aufgefallen. Nach einer Weltreise, die ihn nach Kuba, Venezuela, Australien und Neuseeland geführt haben, wagt er jetzt aber den Sprung in die Öffentlichkeit. Veröffentlicht gleich zwei CDs. Ein Hörbuch mit steirischen Mundartgedichten, die so gar nichts mit den klassischen Mundartgedichten zu tun haben und eine Musik-CD die mit anarcho-kommunistischer Musik gefüllt ist die zum schreien komisch ist, aber auch zum Nachdenken anregt.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/sigi1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-416" title="sigi1" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/sigi1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Mit dem Lied &#8220;Revoluzzn tat I gern&#8221; rechnet er gnadenlos mit der österreichischen, insbesondere der steirischen, Politik ab. Garniert werden seine musikalischen Kreationen, die eine Mischung aus Austropop und Hans Söllner sein könnten, mit Mundartgedichten die einen laut lachen aber auch nachdenken lassen.</p>
<p>Ich habe schon einige Kostproben hören dürfen und bin begeistert. Die CDs, die in wenigen Woche veröffentlicht werden, stehen schon lange auf meiner Einkaufsliste. Auch erste Konzerte in der Steiermark sind schon geplant. Sobald ich nähere Informationen dazu habe, werde ich sie natürlich posten.</p>
<p>Selbst wenn ich politisch in vielen Bereichen überhaupt nicht seiner Meinung bin. Seine Texte faszinieren mich trotzdem.</p>
<p>Ich habe Sigi Inlejnda im Grazer Stadtpark getroffen und mich mit ihm über seine Reise und seine Eindrücke unterhalten. Von Drogenschmugglern in Venezuela war die Rede, von abhängigen Maori in Neuseeland und den Spuren von Fidel in Kuba. Eine Reise die so gar nicht touristisch war. Eigentlich sollte Sigi Inländer seine Reise als Buch dokumentieren. Die Geschichten die er zu erzählen hat, sind äußerst spannend. Wahrscheinlich liegt es an seiner offenen Art. Welcher Tourist würde sich schon in Venezuela trauen, mit &#8220;Fischern&#8221; auf ein Bier zu gehen oder in Kuba mit Einheimischen kritisch über Fidel Castro zu diskutieren. Deshalb hier mein persönlicher, öffentlicher Aufruf. Sigi! Schreib ein Buch.</p>
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		<title>Georg der Fotograf</title>
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		<pubDate>Fri, 07 May 2010 10:05:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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Allein zu reisen ist nur halb so lustig. Deswegen will ich diesmal meinen Begleiter der letzten Reise vorstellen. Georg Wallner fungierte bei der letzten Reise &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg4.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-365" title="georg4" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg4-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Allein zu reisen ist nur halb so lustig. Deswegen will ich diesmal meinen Begleiter der letzten Reise vorstellen. Georg Wallner fungierte bei der letzten Reise nach Albanien als mein Begleiter und Fotograf. Schon einmal hat er mich bei einem Roadtrip begleitet. Damals ging es nach Spanien.</p>
<p>Als ich ihn gefragt habe, ob er nicht kurzfristig mit nach Albanien kommen möchte, hat er zuerst geschmunzelt und dann seine Sachen gepackt. Georg ist vor allem leidenschaftlicher Fotograf. Gleich drei Kameras hatte er im Gepäck. Dabei setzt er auf digitale, analoge und die Polaroid-Technik. Dass das Abenteuer Albanien für ihn eine große Fototour war, wurde schnell klar. Dass ich nicht alle Fotos zu Gesicht bekommen werde, auch. Denn ein Perfektionist, wie Georg einer ist, zeigt nur die Bilder von denen er absolut überzeugt ist. Trotzdem war er immer unterwegs, die Kamera im Anschlag und bereit ein Bild zu schießen.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-363" title="georg2" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Wenn wir uns mit Einheimischen einließen und versuchten ins Gespräch zu kommen, war Georg der perfekte Eisbrecher. Mit seiner Polaroid-Kamera hatte er immer ein kreatives und außergewöhnliches Geschenk parat. Gerade Menschen die keine eigene Kamera besitzen freuen sich besonders, wenn sie ein Foto geschenkt bekommen.</p>
<p>Auch in der Einschätzung meiner „Green Machine“, dem VW-Bus der die meisten meiner Reisen begleitet, lag er nicht falsch. Schon bei Beginn der Reise versicherte er mir, dass wir eine Panne haben werden. Mehr dazu aber mein nächsten Eintrag.</p>
<p>Ich hoffe er findet auch in Zukunft Zeit, mit mir gen Süden zu fahren. Ich fürchte aber sein neuer Job wird ihn doch sehr einspannen. In diesem Sinne, danke Georg für die freundliche Begleitung, jederzeit wieder. Denn der einsame Stempel in deinem Pass sehnt sich nach Gesellschaft.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-364" title="georg3" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg3-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/georg11.jpg"><br />
</a>Fotocredits: Michael Neumayr (2), Georg Wallner (1)</p>
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		<title>Albanien: Der Barbier um die Ecke</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 08:08:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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Der Barbier meines Vertrauens ist 1000 km entfernt. Versteckt im Zentrum der albanischen Stadt Shkodra, nicht weit vom Postamt, gegenüber des Kinema Kaffeehaus, liegt seine &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-345" title="barbier" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier-300x199.jpg" alt="Foto: Michael Neumayr" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Der Barbier meines Vertrauens ist 1000 km entfernt. Versteckt im Zentrum der albanischen Stadt Shkodra, nicht weit vom Postamt, gegenüber des Kinema Kaffeehaus, liegt seine Nische in der er einen uralten Barbierstuhl stehen hat. Auf dem Spiegeltisch der wohl nicht viel jünger ist, findet sich das Werkzeug des jungen Mannes. Schere, Messer und eine Haarschneidemaschine die auch schon bessere Tage erlebt hat. Würde man auf westliche Standards beharren, dann würde man seinen Laden niemals betreten.</p>
<p><span id="more-344"></span>Einzig die albanischen Tageszeitungen erinnern noch an heimische Frisörerlebnisse. Der Taschenfernseher, der am Spiegeltisch steht, flimmert aber mehr als er ein klares Bild empfängt. Man kann nur erahnen, dass gerade ein Fußballspiel übertragen wird.</p>
<p>300 Lek, umgerechnet 2,18 Euro, zahle ich für die Standardprozedur. Englisch oder gar Deutsch sprich mein unbekannter Barbier nicht. Indem ich mit der Hand über mein lichtes Haupthaar und meinen dichten Vollbart fahre, versuche ich ihm klar zu machen, dass ich das will was ich immer will. Einen Haarschnitt und eine Rasur.</p>
<p>Dass er mich nach einem halben Jahr wieder erkennt, davon bin ich überzeugt. Wir fallen als Westeuropäer auf wie bunte Vögel. Zwar habe ich mich bemüht, trotz Affenhitze habe ich ein langärmeliges Hemd und eine lange Hose angezogen, mein Fotograf Georg hat aber nicht daran gedacht. Kurze Hose und ein T-Shirt, das kann nur ein Ausländer sein.</p>
<p>Deswegen ist es nicht gerade verwunderlich wenn alle paar Minuten Passanten an der zur Straße offenen Barbier-Nische stehen bleiben und uns anstarren: So sieht es also aus, wenn sich ein Ausländer den Bart rasieren lässt. Auch der Nachbar des unbekannten Barbiers, ein Lebensmittelhändler schaut regelmäßig vorbei und beobachtet ungeniert wie das Rasiermesser über meine Wangen streicht.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-353" title="barbier3" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier3-300x199.jpg" alt="Foto: Georg Wallner" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Mein dichter Bart führt dazu, dass mein Haarkünstler mich ein zweites mal einschäumt und sich noch einmal mit einer frischen Klinge über mich her macht. Das Wasser für den Schaum kommt aus einem Wasserhahn der jeden Augenblick abzubrechen droht. Das Wasser selbst wird auch nicht besonders sauber sein. „Aber was solls,“ denke ich mir, „was einen nicht umbringt, macht einen nur härter.“</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-346" title="barbier2" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/barbier2-300x199.jpg" alt="Foto: Georg Wallner" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Nach einer halben Stunde ist der Spuk vorbei. Ich bin frisch rasiert und meine Haare sind kurz. Mein Barbier betatscht meine Wangen mit einem brennenden Rasierwasser. Als er merkt, dass es schmerzt, weht er mir mit einem Handtuch frische Luft ins Gesicht um die Schmerzen zu lindern. Ich bin zufrieden, ein abgebrochenes Stück Spiegel, das der Barbier hinter mir aufhebt beweist, dass auch bei meinem Hinterkopf alles in Ordnung ist. Das nächste Mal, wenn ich in Shkodra bin, komme ich wieder. Ein Lob für meinen Barbier, wie ich meine, denn welcher Frisör kann schon behaupten einen Stammgast zu haben, der 1000 Kilometer fährt um sich die Haare schneiden zu lassen.</p>
<p>Fotocredits: Michael Neumayr (1), Georg Wallner (2)</p>
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		<title>Albanien: So kommen Menschen zusammen</title>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:48:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Polaroid, Zigaretten und Schnaps. Die ideale Mischung um Menschen kennen  zu lernen. Georg, mein Begleiter und Fotograf hat einfach ein  Polaroid-Foto unseres neuen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Polaroid, Zigaretten und Schnaps. Die ideale Mischung um Menschen kennen  zu lernen. Georg, mein Begleiter und Fotograf hat einfach ein  Polaroid-Foto unseres neuen Freund verschenkt. Das brachte uns ins  Gespräch.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/polaroidschnaps.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-337" title="polaroidschnaps" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/05/polaroidschnaps-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Es kommt ja nicht täglich vor, dass man ein Foto geschenkt bekommt. Es werden Witze gerissen und man kommuniziert ob der fehlenden gemeinsamen Sprache mit Händen und Füßen. Jamal heißt unser neuer Freund und ein deutsches Wort versteht auch er ganz gut: Schnaps.</p>
<p>Schnell ist mein Marillen-Abfindungsbrand, ohne den würde ich nie gegen Süden fahren, gezückt und ein erstes Glas eingeschenkt. Das lässt Jamal nicht auf sich sitzen. Er bringt seinen eigenen, selbstgebrannten Schnaps in einer Plastik-Wasserflasche. Kostproben werden verteilt und gleichzeitig zeigt er stolz auf seine Birnenbäume im Garten. Die obligatorischen Essiggurken, aus eigenen Anbau wie er uns versichert, hat er auch dabei. Nach ein paar Runden Schnaps und ein paar Zigaretten, am Balkan werde auch ich zum Raucher, wird Jamal gesprächig.</p>
<p>Er habe in Deutschland gearbeitet, erzählt er in gebrochenen Deutsch. Karlsruhe, Frankfurt, was genau, konnte er uns aber nicht erklären. Dafür erzählte er stolz, dass er bis vor Kurzem noch als Wärter auf der Festungsruine von Shkodra, an dessen Fuß er wohnt, gearbeitet habe. Vor vier Jahren ging er in Pension. Seitdem betreibt er einen Parkplatz am Fuß des Festungsberges.</p>
<p>100 Lek, umgerechnet 73 Eurocent, kostet das Parken. Eigentlich eine Deppensteuer, denn 200 Meter weiter bergauf, direkt am Eingangstor der Ruine, kostet der Parkplatz nichts. Das war es uns aber trotzdem wert. Sonst hätten wir Jamal, unseren albanischen Trinkkumpanen, wohl nicht kennen gelernt.</p>
<p>Fotocredit: Georg Wallner</p>
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		<title>Vorklinik gut besucht</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Vorklinik ist erstaunlich gut besucht. Der Hörsaal ist einigermaßen gut gefüllt. Und das obwohl draußen noch die Band spielt. Ist das die Antwort der &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0001small1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-265" title="Hörsaal. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0001small1-1024x679.jpg" alt="Hörsaal. Foto: Michael Neumayr" width="1024" height="679" /></a></p>
<p>Die Vorklinik ist erstaunlich gut besucht. Der Hörsaal ist einigermaßen gut gefüllt. Und das obwohl draußen noch die Band spielt. Ist das die Antwort der Provinz oder ist es doch nur eine Party?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0002small.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-266" title="Band. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0002small-1024x679.jpg" alt="Band. Foto: Michael Neumayr" width="717" height="475" /></a></p>
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		<title>Arbeit trotz Rahmenprogramms</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2009/10/arbeit-trotz-rahmenprogramms/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<description><![CDATA[
Trotz Kulturrahmenprogramm, das den gemeinen Studenten unterhalten soll, sind auch weiterhin die Fachgruppen tätig. Im Bild Teile der Fachgruppe Medien/Kommunikation.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0005small1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-261" title="Arbeitsgruppe. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0005small1-1024x679.jpg" alt="Arbeitsgruppe. Foto: Michael Neumayr" width="717" height="475" /></a></p>
<p>Trotz Kulturrahmenprogramm, das den gemeinen Studenten unterhalten soll, sind auch weiterhin die Fachgruppen tätig. Im Bild Teile der Fachgruppe Medien/Kommunikation.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kulturrahmenprogramm &#8211; nicht Party</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
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Wer den ganzen Tag arbeitet und demonstriert muss auch mal entspannen können. Nein, die Studenten sprechen nicht von Party, dieser Begriff ist vorbelastet. Die &#8220;AG &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/THAFUaoUY3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/THAFUaoUY3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Wer den ganzen Tag arbeitet und demonstriert muss auch mal entspannen können. Nein, die Studenten sprechen nicht von Party, dieser Begriff ist vorbelastet. Die &#8220;AG Kulturrahmenprogramm&#8221; hat aber ein Konzert organisiert.</p>
<p>Es gibt zwar Bier. Übermäßigen Alkoholismus ist mir aber noch nicht aufgefallen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Romantische Gefängnisstimmung in der Vorklinik</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 19:02:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
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Florian, (Geografie und Mathe Lehramt), unterhält die mit seiner Mundharmonika. Irgendwie fühlt man sich in den Süden der USA versetzt.
Die Stunde der Wahrheit kommt bald. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="560" height="340" data="http://www.youtube.com/v/6zxAjEnd3Yc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6zxAjEnd3Yc&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Florian, (Geografie und Mathe Lehramt), unterhält die mit seiner Mundharmonika. Irgendwie fühlt man sich in den Süden der USA versetzt.</p>
<p><span style="text-decoration: line-through;">Die Stunde der Wahrheit kommt bald. Das Plenum war für 20:00 angesetzt. Noch sind nicht viele Menschen im Saal.</span></p>
<p>Korrektur um 20:21: Es ist kein 20 Uhr Plenum angesetzt. Die einzelnen Gruppen arbeiten noch.</p>
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		<title>18:00 Prof. Christian Fleck stellt sich dem Plenum</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 17:04:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
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		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
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In der Grazer Vorklinik solidarisieren sich zahlreiche Angehörige der Universität mit dem Studenten. Prof. Christian Fleck der Soziologie diskutiert sachlich mit Studenten über realistische Ziele, &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0006small1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-246" title="Prof. Fleck, Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0006small1-1024x679.jpg" alt="Prof. Fleck, Foto: Michael Neumayr" width="717" height="475" /></a></p>
<p>In der Grazer Vorklinik solidarisieren sich zahlreiche Angehörige der Universität mit dem Studenten. Prof. Christian Fleck der Soziologie diskutiert sachlich mit Studenten über realistische Ziele, ideologische Forderungen und den Fokus auf das Lokale. &#8220;In Graz können Sie nicht die ganze Welt ändern,&#8221; erklärt Fleck. Lokale Forderungen seien aber durchsetzbar. Man komme damit nicht in die Zeitung, man würde aber etwas erreichen, so Fleck. &#8220;Die Mehrheit der Professoren ist konservativ. Im österreichischen Bildungssystem herrscht quasi konservativ-klerikaler Stalinismus,&#8221; behauptet Fleck.</p>
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