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		<title>Gedanken zur Wahl in Serbien</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:54:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Parlamentswahl in Serbien ist geschlagen und die Präsidentschaftswahl geht, wie erwartet, in die zweite Runde. Die Kontrahenten Nikolic und Tadic liefern sich ein Kopf an Kopf rennen. Vor allem ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Parlamentswahl in Serbien ist geschlagen und die Präsidentschaftswahl geht, wie erwartet, in die zweite Runde. Die Kontrahenten Nikolic und Tadic liefern sich ein Kopf an Kopf rennen. Vor allem die Koalitionsverhandlungen werden nun Einfluss auf den Ausgang der Stichwahl nehmen.</p>
<p>Und hier hat Tadic wohl die besseren Karten. Nikolic als ehemals Radikaler gilt als unberechenbar. Nicht umsonst, da Nikolic noch vor wenigen Monaten mittel Hungerstreik versucht hat eine vorgezogene Wahl zu erzwingen. Außerdem muss er noch beweisen, ob seine eben erst gewonnene proeuropäische Haltung wirklich Substanz hat.</p>
<p>Tadic kann hingegen auf eine einigermaßen erfolgreiche Koalitionsregierung zurückblicken. Das erhöht seine Chancen erneut Partner zu finden.  Schwierig hat es Tadic mit der Kosovofrage. Er sitzt zwischen den Stühlen, will er doch Serbien weiter an die EU heranführen. Gleichzeitig fürchtet er sich aber vor der Opposition, die ihm Verrat vorwerfen könnte, würde er in Sachen Kosovo zurückstecken.</p>
<p>Aus europäischer Sicht wird sich jedoch bei einem Machtwechsel in Serbien nicht viel ändern. Praktisch alle Parteien im Parlament sind proeuropäisch eingestellt. Für ausländische Investoren grundsätzlich ein positives Zeichen. Denn selbst bei einem Machtwechsel wird sich nicht besonders viel an ihrer Situation ändern und stabile politische Situation fördern sind für Investoren besonders wichtig.</p>
<p>Spannend könnte aber eine Koalitionsregierung unter Tadic (als Ministerpräsidenten) mit Nikolic als Präsidenten werden. Am 20. Mai, dem Termin der Stichwahl, werden wir mehr wissen.</p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=851&amp;md5=7e54bf0bf9db44ce79f0a64a1517f86a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Serbien: Eine Wahl ohne Wahl.</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 14:04:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Sonntag findet in Serbien ein Superwahltag statt. Neben den Kommunal- und den Parlamentswahlen finden nämlich auch Präsidentschaftswahlen statt. Das schreit nach einer Richungswahl, möge man denken. Doch im Grunde ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Sonntag findet in Serbien ein Superwahltag statt. Neben den Kommunal- und den Parlamentswahlen finden nämlich auch Präsidentschaftswahlen statt. Das schreit nach einer Richungswahl, möge man denken. Doch im Grunde steht der Serbischen Bevölkerung keine große Auswahl zur Verfügung.</p>
<p>In der Frage des EU-Beitritts ist man sich, zumindest auf politischer Ebene, in Serbien einig. 90 Prozent des politischen Spektrums spricht sich für den EU Beitritt aus. Nur die Partei des ehemaligen Präsidenten Kostunica und die rechtsradikalen Nationalisten treten gegen einen Beitritt auf.</p>
<p>Was Serbien aber mit wohl allen Ländern in Europa gleich hat, ist die Frustration gegenüber der Politik. Ich habe in den vergangenen Tagen niemanden in Belgrad getroffen, der sich positiv über die serbischen Politiker geäußert hätte.</p>
<p>Die wirtschaftliche Situation im Land ist eine Katastrophe. Die Arbeitslosigkeit steigt, der Wechselkurs des Dinar zum Euro wird immer schlechter und ein Ende der Krise ist nicht absehbar. Große Bereiche der serbischen Industrie ist zerstört und ausländische Investoren können nur langsam das Land wieder auf seine Beine bringen. Hinzu kommt eine grassierende Korruption und eine Politik, die nicht wirklich ein Konzept hat. So verkommt die serbische Wahl zu einem  Persönlichkeitswahlkampf ohne wirkliche Inhalte. Der bisherige Präsident Boris Tadic wird sich dabei die Wahl mit seinem Konkurrenten Tomislav Nikolic ausmachen.</p>
<p>Kritisch könnte die Situation im Kosovo werden. Besonders nach Wahlen gibt es viele Gruppen, ob aus der organisierten Kriminalität oder aus dem politischen Bereich, die Interesse an einer instabilen Lage haben. Deshalb hat die KFOR Verstärkung aus Österreich und Deutschland angefordert. Für die Menschen in Serbien hat die Kosovo-Frage längst nicht mehr Vorrang. Zu groß sind die eigenen, vor allem wirtschaftlichen, Sorgen.</p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=847&amp;md5=cdd445be5dd378391343567e02a9ce34" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Balkan-Wochenrückblick: KW 8</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Feb 2012 14:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>

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		<description><![CDATA[Bosnien/Kroatien: Der österreichische Mineralölkonzern OMV will sich vom wenig lukrativen Tankstellennetz in Kroatien und Bosnien trennen. Serbien/Kosovo: Nach mehreren Monaten gingen die Verhandlungen zwischen Serbien und Kosovo am Mittwoch weiter. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Bosnien/Kroatien</strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">: Der österreichische Mineralölkonzern OMV will sich vom wenig lukrativen Tankstellennetz in Kroatien und Bosnien trennen.</span></p>
<p><strong style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Serbien/Kosovo:</strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"> Nach mehreren Monaten gingen die Verhandlungen zwischen Serbien und Kosovo am Mittwoch weiter. Vermittelt wurden die Gespräche von der EU. Es ging vor allem um die gleichberechtigte Teilnahme an internationalen Konferenzen von Vertretern Serbiens und des Kosovo. Serbien lehnte dies ab. Mit einer Fußnote bei den Namenschildern konnte hier ein Kompromiss erzielt werden. Wegen des Konfliktes war die Vergabe des Status zum EU-Beitrittskandidaten in Gefahr. Der deutsche Außenminister Guido Westerwelle ist deshalb am Donnerstag kurzfristig nach Belgrad gereist. Auch der österreichische Außenminister Michael Spindelegger bemüht sich um den Status des EU-Beitrittskandidaten für Serbien. Dieser wird voraussichtlich am Freitag verliehen.</span></p>
<p><strong style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Kroatien: </strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Milchbauern boykottieren kroatische Molkereien. Seit einer Woche protestieren die kroatischen Bauern gegen den niedrigen Milchpreis. Sie fordern einen Milchabnahmepreis von 2,7 Kuna (35,6 Cent) pro Liter. Derzeit produziert Kroatien weniger Milch als es konsumiert. Dem Verbrauch von rund einer Milliarde Litern pro Jahr steht nur eine Produktion von 626 Millionen Litern gegenüber. Die Differenz wird großteils günstig aus Serbien und Bosnien importiert.</span></p>
<p><strong style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Kroatien: </strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Der Anteil der faulen Kredite in Kroatien könnte weiter steigen. Die kroatische Notenbank befürchtet, dass 2012 17 Prozent der Kredite im Adrialand faul sein könnten. 2011 fielen noch 12,4 Prozent der insgesamt 38,5 Milliarden Euro schweren Kredite in die Kategorie „Non performing loads“.</span></p>
<p><strong style="font-family: 'Times New Roman', serif;">Kroatien:</strong><span style="font-family: 'Times New Roman', serif;"> Die kroatische Regierung will mit einem 2,4 Mrd. Euro schweren Investitionsprogramm die Infrastruktur des Landes stärken. Der Bau des Flughafen Zagreb geht dabei an ein französisches Konsortium. Auch Investitionen bei den Eisenbahnen, Autobahnen und beim Stromkonzern HEP sind geplant.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=801&amp;md5=4ae5b7ec76610f1e33a5ef03fca2b7be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Abenteuerurlaub in Bosnien</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2012/01/abenteuerurlaub-in-bosnien/</link>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 09:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Rafting]]></category>
		<category><![CDATA[Tara]]></category>

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		<description><![CDATA[Der National Geographic muss es wissen. Die renommierte Zeitschrift erhob &#8220;Mountainbiking in Bosnien und Herzegowina&#8221; zu den besten Abenteuer Destinationen für das Jahr 2012. Bosnien bietet aber nicht nur Mountainbiking. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der National Geographic muss es wissen. Die renommierte Zeitschrift erhob<a href="http://adventure.nationalgeographic.com/adventure/trips/best-adventure-destinations-2012/#/bike-bosnia-herzegovina_45406_600x450.jpg"> &#8220;Mountainbiking in Bosnien und Herzegowina&#8221;</a> zu den besten Abenteuer Destinationen für das Jahr 2012.</p>
<p>Bosnien bietet aber nicht nur Mountainbiking. Ich habe letzten Sommer einen Rafting-Urlaub in Foča genossen und kann ihn nur empfehlen.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/FRiKRwfMOnM" frameborder="0" width="420" height="315"></iframe></p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=799&amp;md5=42604fa18ae5c15792f200d681e3ff98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>PR Spin oder eine netter Geschichte?</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2011/12/pr-spin-oder-eine-netter-geschichte/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Dec 2011 10:33:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>

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		<description><![CDATA[Als ich die KFOR an einer Straßensperre im Nordkosovo besucht habe, gab es kaum schöne Sachen zu berichten. Es war von Molotovcocktails die Rede, von Handgranaten und gewaltätigen Auseinandersetzungen. Wir ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich die KFOR an einer Straßensperre im Nordkosovo besucht habe, gab es kaum schöne Sachen zu berichten. Es war von Molotovcocktails die Rede, von Handgranaten und gewaltätigen Auseinandersetzungen. Wir wurden permanent von bewaffneten Soldaten begleitet, die die Umgebung zu sichern hatten. Ein Gespräch mit serbischen Straßenblockierern wurde uns nur auf eigene Gefahr ermöglicht. Die Soldaten blieben im Respektabstand von etwa 100 Metern. An der Straßensperre waren die Soldaten schwer bewaffnet. An einem Soldaten habe ich sechs verschiedene Waffen gezählt: Sturmgewehr, Granatwerfer, Pistole, Leuchtpistole, Schlagstock, Pfefferspray und Messer.</p>
<p>Das gehört natürlich alles zur militärischen PR. Man will veranschaulichen, dass die Situation gefährlich ist und die Geschichte entsprechend &#8220;drehen&#8221;. Im Feldlager, lief die Sache schon entspannter ab und zwischen den Soldaten tollte ein kleiner Hund. Rocky heißt er und geriet angeblich bei einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Serben und KFOR zwischen die beiden Gruppen. Die Soldaten haben den kleinen Hund herausgeholt und ihn im Feldlager aufgenommen. Sogar eine Hundehütte haben sie gebaut.</p>
<p>Ein weiterer PR Spin oder doch einfach nur eine nette Geschichte? Diese Frage kann ich nicht beantworten.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0202.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-788" title="DSC_0202" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0202-300x199.jpg" alt="" width="403" height="267" /></a></p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0196.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-787" title="DSC_0196" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0196-300x199.jpg" alt="" width="403" height="267" /></a></p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=786&amp;md5=f57f4af295846d976b89f1dc7ccf1794" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die Balkan Entdeckung (1): Fanta stills</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 19:06:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Balkan Entdeckung die ich euch heute präsentieren möchte heißt &#8220;Fanta stills&#8221; und ist genau so wie es heißt. Es ist Fanto, ohne Kohlensäure und genauso schmeckt es. Schales Zuckerwasser. ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0052.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-779" title="DSC_0052" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2011/12/DSC_0052.jpg" alt="" width="490" height="326" /></a>Die Balkan Entdeckung die ich euch heute präsentieren möchte heißt &#8220;Fanta stills&#8221; und ist genau so wie es heißt. Es ist Fanto, ohne Kohlensäure und genauso schmeckt es. Schales Zuckerwasser. Dieses Getränk habe ich im &#8220;Westen&#8221; noch nicht gesehen, entdeckt habe ich es bei einem Kiosk in Mitrovica &#8211; Kosovo.</p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=778&amp;md5=9a1b4c5d42de43994e27333865847bd5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>KFOR fordert den Abbau neu errichteter Barrikaden</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 12:19:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Die KFOR hat in einer Presseaussendung gestern die Demonstranten in Jagnjencia aufgefordert, die neu errichteten Barrikaden zu beseitigen. Die KFOR wolle dafür einen Checkpoint einrichten und betont, dass sich im ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die KFOR hat in einer Presseaussendung gestern die Demonstranten in Jagnjencia aufgefordert, die neu errichteten Barrikaden zu beseitigen. Die KFOR wolle dafür einen Checkpoint einrichten und betont, dass sich im Kosovo jeder frei bewegen können muss. Straßensperren werden nicht akzeptiert werden. Außerdem begrüßt die KFOR, dass die Gespräche zwischen der serbischen und kosovarischen Regierung, trotz der Vorfälle, weitergeführt werden. </p>
<p>Offiziell möchte die KFOR derzeit keine Presseaussendungen verschicken. Man möchte keinen Einfluss auf die politischen Gespräche nehmen, betonen die Pressesprecher. Deshalb könne man nur auf aktive Anfragen reagieren. Und so heißt die Presseaussendung nicht &#8220;press release&#8221; sondern &#8220;respond to queries&#8221;. </p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=776&amp;md5=729c3ded5f6ab4f5166b56fbcce260bb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>In Mitrovica angekommen</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2011/12/in-mitrovica-angekommen/</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Dec 2011 08:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern Nacht bin ich in Mitrovica angekommen. Ich sitze derzeit im selben Cafe das ich schon vor zwei Jahren als Basis genutzt habe. Der Kontakt mit der KFOR und Journalistenkollegen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern Nacht bin ich in Mitrovica angekommen. Ich sitze derzeit im selben Cafe das ich schon vor zwei Jahren als Basis genutzt habe. Der Kontakt mit der KFOR und Journalistenkollegen gestaltete sich etwas schwierig, da mein bosnisches Handy den Geist aufgegeben hat. Ersatz wurde gefunden. Meine Telefonnummer im Kosovo ist +386 49 272109</p>
<p>Ich hoffe heute können wir ein paar Termine mit KFOR Soldaten realisieren. Auch das Nachrichtenmagazin NEWS hat ein Reporterteam in den Kosovo geschickt. Ich werde sie heute im Laufe des Tages treffen. Ich freue mich schon. </p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=774&amp;md5=fb69d8da64a011ebe0d42dc75a6c28e7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Der Kosovo</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2011/11/der-kosovo/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 10:31:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich wollte ich erst im Jänner einen Kosovoschwerpunkt machen. Angesichts der aktuellen Entwicklung werde ich aber  morgen wahrscheinlich für ein paar Tage in den Kosovo reisen. Viel Zeit konnte ich ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich erst im Jänner einen Kosovoschwerpunkt machen. Angesichts der aktuellen Entwicklung werde ich aber  morgen wahrscheinlich für ein paar Tage in den Kosovo reisen. Viel Zeit konnte ich bisher nicht in die Vorbereitung stecken. Ich werde die Sache einfach auf mich zu kommen lassen. Auch Kontakte habe ich nicht viele erreicht. Wir werden sehen.</p>
<p>Der geplante Kosovoschwerpunkt im Jänner wird aber wahrscheinlich trotzdem stattfinden. Next blog entry, hopefully from Kosovo.</p>
 <p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/?flattrss_redirect&amp;id=769&amp;md5=d809e4455906a3cf6ee6a87b115c66ad" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Besuch bei den Sufis in Sarajevo</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2011/11/besuch-bei-den-sufis-in-sarajevo/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Nov 2011 23:38:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Da gestern das Neujahrsfest der Moslems war und sich die Gelegenheit bot, bin ich heute das erste Mal in eine Moschee gegangen. Zugegeben, es war keine klassiche Moschee sondern eine ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da gestern das Neujahrsfest der Moslems war und sich die Gelegenheit bot, bin ich heute das erste Mal in eine Moschee gegangen. Zugegeben, es war keine klassiche Moschee sondern eine sufistische.  Das heißt es wurde viel gesungen und es gab viele Gebete mit, sagen wir meditativen Charakter. Ich habe gehört, dass Gottesdienste in anderen Moscheen anders ablaufen.</p>
<p>Bevor ich aber überhaupt am Gottesdienst teilnehmen durfte, musste ich den Scheich, den geistigen Führer und Lehrer der Gemeinde, treffen. Bei einer Tasse Tee erklärte er mir, dass ich keine Fotos machen durfte. Auch wollte er wissen, woher ich komme und warum ich hier sei. Die Erklärung, ich wolle die bosnische Kultur kennen lernen, hat ihm aber gereicht.</p>
<p>Die Predigt wurde mir übersetzt und zwischendrin wurde mir immer wieder erklärt was passiert. Ein Vergleich des Scheichs ist mir dabei in Erinnerung geblieben. &#8220;Mohammed ist aus Mekka nach Medina geflüchtet. Er ist aber wieder nach Mekka zurückgekehrt. Auch die Kriegflüchtlinge sollen wieder nach Bosnien zurückkehren. Denn es ist die Pflicht eines Gläubigen seine Heimat zu lieben.&#8221;</p>
<p>Auch was der Scheich zum Thema Bildung zu sagen hatte war interessant: &#8220;Es ist wichtig zu lernen. Ziel einer jeden Religion ist es, dass die Menschen für sich und für die Gemeinschaft lernen.&#8221; Auch hilftbereit sollen die Menschen sein: &#8220;Man soll ein gutes Verhältnis mit den Menschen haben und hilfsbereit sein, egal welcher Religion sie angehören. Denn nur ein moralischer Mensch ist ein guter Mensch.&#8221;</p>
<p>Beim Ablauf des Gottesdienstes habe ich einige Paralellen zu jenen Gottesdiensten gesehen, die ich aus meiner katholische Erziehung kenne. Es gibt Fürbitten, es wird für die Toten gebetet und es gibt den Friedensgruß, Handschütteln inklusive. Anstatt des &#8220;Amen&#8221; zu Abschluss eines Gebetes wird ein Satz gesprochen, der mir so übersetzt wurde &#8220;Ich glaube an Allah und Mohammed seinen Propheten.&#8221;</p>
<p>Die Suren wurden, ähnlich einer Predigt oder einer Lesung, vorgetragen. Gelesen wurde erst auf arabisch und im singenden Ton. Im Anschluss wurde die Übersetzung gelesen.</p>
<p>Die erwähnten meditativen Gebete, so wurde mir erklärt, haben den Zweck Herz, Zunge und Körper auf das Gebet zu konzentrieren und sich von Egoismus zu entsagen. Sie sollen außerdem die Gemeinschaft stärken. Gerade der Punkt mit dem Stärkung der Gemeinschaft hat mich überzeugt. Denn auch Sportteams und kriegerische Gruppen nutzen solche Gesänge und Gebete um die Gemeinschaft einzuschwören.</p>
<p>Interessant war auch, dass anders als in christlichen Kirchen, wo man die Kopfbedeckung abnimmt, hier ein Hut, nämlich der Fes, aufgesetzt wurde. Er gilt als Symbol der Weisheit und des glaubens. Priester und der Scheich trugen einen weißen Fes, alle anderen einen roten.</p>
<p>Der Gottesdienst wurde durch eine Teepause unterbrochen ehe die meditativen Gebete (2. Video) stehend wiederholt wurden. Da der erste Teil des Gottesdienstes aber schon fast drei Stunden dauerte, habe ich den zweiten Teil ausgelassen.</p>
<p>Leider durfte ich weder Fotos, noch Audioaufnahmen machen. Um euch aber einen Eindruck der Stimmung zu vermitteln habe ich euch zwei Videos auf youtube herausgesucht. Die Sänger tragen aber eine andere Kopfbedeckung. Das zweite Video zeigt die meditativen Gebete die ich erwähnt habe.</p>
<p>Für mich war es jedenfall ein spannender Einblick in eine mir völlig unbekannte Kultur. Ich bereue es, während meiner Zeit als Gedenkdiener nie einen jüdischen Gottesdienst besucht zu haben. Auch werde ich sicher in nächster Zeit einen orthodoxen Gottesdienst besuchen.</p>
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