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		<title>Warum mich der Balkan so interessiert</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Noch hab ich ihn nicht besonders gut kennen gelernt, den Balkan. Klar, die meisten Länder die man zu dieser Gegend zählt hab ich schon mehr oder weniger lang besucht. Nur Mazedonien und Griechenland habe ich noch nicht kennen gelernt und meine Erfahrung in den meisten anderen Ländern beschränkt sich auf wenige Tage. Trotzdem hat mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Noch hab ich ihn nicht besonders gut kennen gelernt, den Balkan. Klar, die meisten Länder die man zu dieser Gegend zählt hab ich schon mehr oder weniger lang besucht. Nur Mazedonien und Griechenland habe ich noch nicht kennen gelernt und meine Erfahrung in den meisten anderen Ländern beschränkt sich auf wenige Tage. Trotzdem hat mich das Balkanfieber gepackt.</p>
<p>Mein größtes Manko ist die Sprache. Die meisten Sprachen in der Gegend sind zwar eng miteinander verwandt, aber leider spreche ich kein Serbisch/Kroatisch/Bosnisch. Die Feinheiten der Kommunikation blieben mir also bis jetzt weitgehend verwehrt.</p>
<p>Eine grobe Kommunikation war aber meistens möglich. Sei es auf Englisch oder zu meiner Überraschung auch auf Deutsch, viele Einheimische sind zweisprachig. Besonders im Kosovo hat mich das überrascht. Aber gerade im jüngsten Land Europas sind viele Heimkehrer zu finden. Und die meisten kosovarischen Flüchtlinge sind nunmal nach Österreich, Deutschland oder in die Schweiz geflüchtet. Kein Wunder also, dass mir der Grenzbeamte an der albanisch/kosovarischen Grenze ein &#8220;kleines Deutschland&#8221; versprochen hat.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil am so genannten Balkan: Die Währungen. In Slowenien, Montenegro und im Kosovo wird mit Euro gezahlt. In Bosnien gibt es die konvertible Mark die in in einem festen Wechselkurs mit dem Euro steht. Der Kurs entspricht übrigends dem der D-Mark.</p>
<p>Aber warum ist der Balkan so interessant? Für mich gibt es da eine klare Antwort.</p>
<p>Der Balkan ist eine der letzten Regionen vor unserer Haustüre wo sich, von Slowenien, Kroatien und Griechenland abgesehen kaum ein Urlauber verirrt. Wer macht schon Urlaub in Albanien oder in Bulgarien? Gleichzeitig ist diese Halbinsel eine Fundgrube für Geschichten. Kaum beackert, jede Menge Konflikte, so tragisch diese auch sind, viel Aubruchstimmung und eine Landschaft die man nur als atemberaubend beschreiben kann.</p>
<p>Dabei muss ich mir aber immer wieder einen Punkt in Erinnerung rufen. Verstehen, verstehen werde ich den Balkan nie können. Allein schon die Konflikte zwischen den Völkern kann man nicht vernünftig erklären. Man muss schon Serbe, Bosniake, Kroate, Albaner, Roma oder sonst einer Volksgruppe angehören umd das zu verstehen. Umso spannender ist die ganze Geschichte. Zu differenzieren wer Opfer und wer Täter ist, das will ich mir nicht herausnehmen.</p>
<p>Was bleibt ist der Begriff &#8220;Balkan&#8221;. Eigentlich ein Konstrukt das es so nicht gibt, vielleicht nie gegeben hat. Zu intensiv hat sich mir das &#8220;nationale Bewusstsein&#8221; der einzelnen Gruppen vorgestellt. Man sollte also eher von Serben oder von Kroaten oder Albanern und was weiß ich noch sprechen.</p>
<p>Ich werde diese Gegend wohl noch öfter besuchen. Dass dies abseits der Touristenhochburgen passiert kann ich jetzt schon garantieren.</p>
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		<title>Dohnal-Nachruf und die Barbiepuppe</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/02/dohnal-nachruf-und-die-barbiepuppe/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 22:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Johanna Dohnal, die maßgebliche Vorreiterin des Feminismus in Österreich, ist am Samstag gestorben. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich bisher noch nie mit der Person Johanna Dohnal beschäftigt habe.
Heute habe ich mir aber den ausführlichen Nachruf im ORF2 angesehen. In diesem Sinne hat sie mir posthum noch einmal gezeigt, dass man anecken muss um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johanna Dohnal, die maßgebliche Vorreiterin des Feminismus in Österreich, ist am Samstag gestorben. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich bisher noch nie mit der Person Johanna Dohnal beschäftigt habe.</p>
<p>Heute habe ich mir aber den ausführlichen Nachruf im ORF2 angesehen. In diesem Sinne hat sie mir posthum noch einmal gezeigt, dass man anecken muss um etwas zu erreichen.</p>
<p>Ob sich aber Johanna Dohnal gefreut hätte, dass unmittelbar nach dem Nachruf im ORF eine Dokumentation über Barbiepuppen gezeigt wurde? Ich wage es zu bezweifeln. Mir erscheint es auch etwas heuchlerisch seitens des ORF. Ich mein, was denkt sich ein Sendungsverantwortlicher dabei? Abgesehen davon, dass die Sendezeit des Nachrufs an einem Sonntag um 23 Uhr schon verächtlich genug ist, so ist die Programm im unmittelbaren Anschluss eine echte Respektlosigkeit. Barbie scheint wohl eher dem Frauenbild des ORF zu entsprechen.</p>
<p>Naja, <span style="text-decoration: line-through;">vielleicht</span> hoffentlich bin ich nicht der einzige dem so etwas auffällt.</p>
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		<title>Das Frauenbild im Wandel</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/02/das-frauenbild-im-wandel/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist erfreulich wie sehr sich doch das Frauenbild in den letzten 60 Jahren gewandelt hat. Eben bin ich auf eine Dr. Oetker Werbung aus den 50er Jahren gestoßen. Schlimmstes Zitat darin: &#8220;Eine Frau hat nur zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? und Was soll ich kochen?&#8221;

Dass sich die Zeiten geändert haben zeigt sich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erfreulich wie sehr sich doch das Frauenbild in den letzten 60 Jahren gewandelt hat. Eben bin ich auf eine Dr. Oetker Werbung aus den 50er Jahren gestoßen. Schlimmstes Zitat darin: &#8220;Eine Frau hat nur zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? und Was soll ich kochen?&#8221;<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/072LrlGvSq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/072LrlGvSq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Dass sich die Zeiten geändert haben zeigt sich nicht nur im Alltag. Meiner Meinung nach ist auch die Werbung ein guter Indikator dafür wie sich das Bewusstsein in der Gesellschaft ändert. Frauen an den Herd? Zumindest in der Werbung ist dieses Image schon lange vorbei. Auch bei Dr. Oetker darf jetzt der Mann backen, wie die entsprechende Werbung aus 2009 zeigt. Da könnte man ja fast meinen es handle sich gar um einen alleinerziehenden Vater.  Es ist vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber es ist ein Schritt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XH8oLH4k3bc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/XH8oLH4k3bc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Nennt mich Gutmensch</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/01/nennt-mich-gutmensch/</link>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 18:37:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Begriff &#8220;Gutmensch&#8221; ist wohl einer der häufigsten &#8220;Schimpfwörter&#8221; der hiesigen politischen Szene. Gerade durch die neu aufgeflammte Ausländer Debatte in Österreich findet sich dieses Wort immer öfter. Sei es bei altmodischen Wirtshausdiskussionen oder im modernen Internetz immer hört man vom bösen Gutmenschen. Einem Wort dessen Erfindung einem gewissen Joseph Goebbels zugeschrieben wird.
Google findet fast [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Begriff &#8220;Gutmensch&#8221; ist wohl einer der häufigsten &#8220;Schimpfwörter&#8221; der hiesigen politischen Szene. Gerade durch die neu aufgeflammte Ausländer Debatte in Österreich findet sich dieses Wort immer öfter. Sei es bei altmodischen Wirtshausdiskussionen oder im modernen Internetz immer hört man vom bösen Gutmenschen. Einem Wort dessen Erfindung einem gewissen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Joseph_Goebbels" target="_blank">Joseph Goebbels</a> zugeschrieben wird.</p>
<p>Google findet fast 300.000 <a href="http://www.google.at/search?q=Gutmenschen&amp;ie=utf-8&amp;oe=utf-8&amp;aq=t&amp;rls=org.mozilla:de:official&amp;client=firefox-a" target="_blank">Einträge</a> zum Stichwort &#8220;Gutmenschen&#8221; und kaum einer ist positiv. Sogar beim Buchhändler findet sich ein <a href="http://www.amazon.de/product-reviews/3499622645/ref=cm_cr_dp_all_helpful?ie=UTF8&amp;coliid=&amp;showViewpoints=1&amp;colid=&amp;sortBy=bySubmissionDateDescending" target="_blank">Buch</a>, das dem &#8220;Gutmenschen&#8221; nicht gerade Honig ums Maul schmiert.</p>
<p>So heißt es dort:</p>
<blockquote><p>Sie leiden persönlich unter globaler Erwärmung. Sie sagen Schokokuss statt Negerkuss. Sie haben Verständnis für Terroristen. Sie kommen sich mutig vor, wenn sie Hitler schlecht finden. Sie sind die Gutmenschen &#8211; und sie glauben, die Welt wäre schlechter dran ohne sie. Doch das Gegenteil ist der Fall. Sie quälen und sie nerven uns. Und es ist höchste Zeit, sie loszuwerden.</p></blockquote>
<p>Mancher unterteilt die Gutmenschen auch in drei Hauptgruppen:</p>
<blockquote><p>+ Natur-/Tierschützer<br />
+ Pazifisten<br />
+ Menschenrechtler</p></blockquote>
<p>Ach du meine Güte. Sollte ich mir Sorgen machen, wenn ich mich hier angesprochen fühle? Ja, ich bin Pazifist, ich habe nicht umsonst einen Gedenkdienst geleistet. Dass Naturschutz immer wichtiger wird ist wohl auch selbstverständlich und dass man sich inzwischen schon schämen muss wenn man etwas auf die Menschenrechte hält ist wohl leider ein Zeichen der Zeit.</p>
<p>Ich bin also ein Gutmensch. Na da bin ich froh. Was könnte denn das Gegenteil eines Gutmenschen sein? Ein Schlechtmensch etwa? Einer der in einem Schwarzen (= Neger) einen Drogendealer sieht und für den Hitler auch was Gutes hatte? Jemand etwa der in einem Wirtschaftsflüchtling (wohl PR Sprech für jemanden dem es so schlecht geht, dass er in seiner Heimat keine Zukunft mehr sieht) einen Kriminellen sieht? Vergesst nicht. Noch vor wenigen Jahrzehnten kamen die Wirtschaftsflüchtlinge aus Österreich.</p>
<p>Da macht das Magzin &#8220;Profil&#8221; ein Mädchen aus dem Kosovo zum &#8220;Menschen des Jahres&#8221;. Als Reaktion darauf erhält die Redaktion eine Flut an Emails und Briefen. Einer davon wurde in der darauf folgenden Ausgabe abgedruckt.</p>
<p>Anonymisiert natürlich, obwohl der Absender seinen vollen Namen bekannt gegeben hat. Von &#8220;Schmarotzer-Gesindel&#8221;, &#8220;saugrünen Gutmenschen&#8221;, der &#8220;Hure Arigona eine extrem freche Saugoschn&#8221; und von nichtsnutzigen &#8220;Islam-Gesindel&#8221; ist die Rede.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Islam_in_%C3%96sterreich" target="_blank">Islam</a> ist übrigends seit 1912 in Österreich anerkannt.</p>
<p>Das Wort &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Abschiebung_%28Recht%29" target="_blank">Abschiebung</a>&#8221; heißt in der englischen Übersetzung übrigends &#8220;<a href="http://dict.leo.org/?lp=ende&amp;from=fx3&amp;search=Abschiebung" target="_blank">deportation</a>&#8220;. Ein Wort das man im deutschsprachigen Raum gar nicht gern hört. Darum hat mich sich wohl wieder des PR-Sprechs bedient.</p>
<p>Für diesen Artikel werde ich mir wahrscheinlich gefallen lassen müsen, dass ich ja eh ein typischer links linker Journalist bin der den Leuten des so schön genannten dritten Lagers nur die Worte im Mund verdreht. Dazu kann ich nur sagen: Nein. Ich bin nicht links link. Ich bin vielleicht nichtmal links. Offenheit und Toleranz hat nichts mit einer politischen Farbe zu tun. Es ist einfach nur menschlich.</p>
<p>In Florida wurde mir ein T-Shirt geschenkt. Darauf steht in großen Buchstaben Coexistance. Der Titel einer Freiluft-Ausstellung des Florida Holocaust Museums die bereits in der Nacht nach der Eröffnung geschändet wurde. Ich sollte dieses T-Shirt öfter tragen.</p>
<p>Aber es heißt oft Österreich sei eh ein so liberales Land. 1993 gab es ja den großen Aufschrei gegen das Ausländervolksbegehren. Das Volksbegehren war nichteinmal innerhalb der FPÖ salonfähig und hat dort zu einer Parteispaltung geführt. Dass viele der geforderten Punkte von damals heute <a href="http://search.salzburg.com/articles/6384072" target="_blank">umgesetzt</a> sind wird gerne verschwiegen.</p>
<p>In der letzten Zeit, vor allem durch das FPKBZÖFPÖ Chaos in Kärnten, höre ich immer öfter den Satz: &#8220;Wehret den Anfängen.&#8221; Nennt mich meintewegen einen schwarzmalerischen Gutmenschen. Aber manchmal scheint mir wir sind schon mitten drin, statt nur dabei. So gesehen lasse ich mich gerne auf diversen <a href="http://www.krone.at/krone/S99/kmprog/index.html" target="_blank">Leserbriefseiten</a> beschimpfen.</p>
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		<title>PRsprech-Stunde #3</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2009/12/prsprech-stunde-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 18:59:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRsprech-Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[PRsprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Medienbereich ist die Darstellung von Erfolg immer eine sehr zwielichtige Sache. Wer kennt sich schon mit Begriffen wie &#8220;Reichweite&#8221; aus.
Offensichtlich niemand, sonst könnte der Österreichische Fernsehsender AUSTRIA 9 folgende Angaben nicht als Erfolg verkaufen.
AUSTRIA 9 TV ist mit seinem österreichorientierten
familienfreundlichen Programm längst zu einer festen Adresse in
Österreichs bunter TV-Landschaft geworden.  Mit einem Marktanteil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Medienbereich ist die Darstellung von Erfolg immer eine sehr zwielichtige Sache. Wer kennt sich schon mit Begriffen wie &#8220;Reichweite&#8221; aus.</p>
<p>Offensichtlich niemand, sonst könnte der Österreichische Fernsehsender AUSTRIA 9 folgende <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091214_OTS0128/happy-birthday-austria-9-tv-wird-zwei-jahre/channel/alle" target="_blank">Angaben</a> nicht als Erfolg verkaufen.</p>
<blockquote><p>AUSTRIA 9 TV ist mit seinem österreichorientierten<br />
familienfreundlichen Programm längst zu einer festen Adresse in<br />
Österreichs bunter TV-Landschaft geworden.  Mit einem Marktanteil von<br />
1,0% in der werberelevanten Zielgruppe der 12-49Jährigen in der<br />
Primetime ist AUSTRIA 9 TV zwar noch ein &#8220;small player&#8221;, aber einer<br />
mit wachsender Attraktivität bei Zusehern und Werbewirtschaft. Von<br />
den rund 3,4 Millionen österreichischen Fernsehhaushalten sehen heute<br />
bereits 2,3 Millionen Haushalte das Programm von AUSTRIA 9 TV. Dies<br />
entspricht einer tatsächlich genutzten Reichweite von rund 67% aller<br />
Fernsehhaushalte in Österreich.</p></blockquote>
<p>Richtig. Es wird auch der äußerst geringe Marktanteil von 1% ausgewiesen. Dass aber 2,3 Millionen Haushalte das Programm von Austria 9 sieht ist doch etwas irreführend. Vielmehr geht es um die technische Empfangbarkeit des Senders. Sogesehen könnte man nichteinmalvon einem, wie weiter unten in der Presseaussendung behauptet,  österreichweiten Sender sprechen. Vielmehr geht es hier um einen Sender der gerade einmal von knapp 68% der österreichischen Fernsehhaushalte technisch überhaupt empfangen wird.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die PRsprech-Stunde ist ein regelmäßig zur Mittagszeit wiederkehrendes Feature. Sie stellt besonders schöne PR-Formulierungen aus Österreich dar und kommentiert sie. Natürlich sind die &#8220;Übersetzungen&#8221; nicht immer korrekt und stellen nur freie Interpretationen des Autors da.</p>
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		<title>PRsprech-Stunde #2</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2009/12/prsprech-stunde-2/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 Dec 2009 18:59:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRsprech-Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[PRsprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesmal habe ich eine Presseaussendung aus dem Bereich der Meinungsumfrage ausgegraben. Gefunden habe ich sie bei Pressetext Austria. Der Titel:
&#8220;Studie: Fachhochschulen besser bei Führungsqualitäten&#8221; 
Darin findet sich folgender Absatz:
Die Studie wurde von dem Beratungsunternehmen Uniforce im Auftrag von IVM erstellt. Als Basis diente eine Umfrage unter rund 800 Studenten an Technischen Universitäten und Fachhochschulen in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesmal habe ich eine Presseaussendung aus dem Bereich der Meinungsumfrage ausgegraben. Gefunden habe ich sie bei Pressetext Austria. Der Titel:</p>
<p><a href="http://pressetext.at/news/091111007/studie-fachhochschulen-besser-bei-fuehrungsqualitaeten/?phrase=steiermark" target="_blank">&#8220;Studie: Fachhochschulen besser bei Führungsqualitäten&#8221; </a></p>
<p>Darin findet sich folgender Absatz:</p>
<blockquote><p>Die Studie wurde von dem Beratungsunternehmen Uniforce im Auftrag von IVM erstellt. Als Basis diente eine Umfrage unter rund 800 Studenten an Technischen Universitäten und Fachhochschulen in Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg und der Steiermark . Um auch die Einschätzungen von Ingenieuren mit Berufspraxis zu erheben, befragte Uniforce rund 200 Mitarbeiter von IVM an vier Standorten in Österreich.</p></blockquote>
<p>Das klingt fast danach als handle es sich bei dieser Studie um eine hoch wissenschaftliche und vor allem repräsentative Arbeit. Immerhin ist das Sample von 200 &#8220;Experten&#8221; nicht gerade unwesentlich. Im Endeffekt transportiert diese Studie aber nur die Meinung eines Unternehmens das einfach einmal kollektiv befragt wurde. Denn im letzten Absatz findet sich ein kurzer Hinweis, dass die IVM ganze 265 Mitarbeiter beschäftigt. Es wurden also etwas mehr als 75% der gesamten Belegschaft befragt. Der Begriff &#8220;Ingenieur mit Berufspraxis&#8221; dürfte also sehr weit gefasst sein.</p>
<p>Generell schein das Unternehmen IVM ein sehr &#8220;FH-affines&#8221; Unternehmen zu sein. Immerhin haben sie bereicht im Oktober eine ähnliche Presseaussendung veröffentlicht: &#8220;Studie zur Technik-Ausbildung: Fachhochschulen punkten.</p>
<p>Dort findet sich übrigends wortwörtlich der oben zitierte Absatz wieder.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die PRsprech-Stunde ist ein regelmäßig zur Mittagszeit wiederkehrendes Feature. Sie stellt besonders schöne PR-Formulierungen aus Österreicg dar und kommentiert sie. Natürlich sind die &#8220;Übersetzungen&#8221; nicht immer korrekt und stellen nur freie Interpretationen des Autors da.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>PRsprech-Stunde #1</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2009/12/prsprech-stunde-1/</link>
		<comments>http://nachrichtenfluss.net/2009/12/prsprech-stunde-1/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Dec 2009 18:59:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[PRsprech-Stunde]]></category>
		<category><![CDATA[Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[PRsprech]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ist ein neuer Versuch etwas Regelmäßigkeit in meinen kleinen Blog zu bringen. Hier finden sich regelmäßig zur Mittagszeit äußerst bemerkenswerte Variationen des südösterreichischen &#8220;PRsprechs&#8221; mit entsprechenden Erläuterungen. Durchforstet werden dabei alte und neue Presseaussendungen aus Kärnten und der Steiermark.
Erstes Exemplar des klassischen PRsprechs gefunden bei APA-OTS:
Alle drei Landespolitiker hoben unisono die schwierigen aber
professionellen Verhandlungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das ist ein neuer Versuch etwas Regelmäßigkeit in meinen kleinen Blog zu bringen. Hier finden sich regelmäßig zur Mittagszeit äußerst bemerkenswerte Variationen des südösterreichischen &#8220;PRsprechs&#8221; mit entsprechenden Erläuterungen. Durchforstet werden dabei alte und neue Presseaussendungen aus Kärnten und der Steiermark.</p>
<p>Erstes Exemplar des klassischen PRsprechs gefunden bei APA-OTS:</p>
<blockquote><p>Alle drei Landespolitiker hoben unisono die schwierigen aber</p>
<p>professionellen Verhandlungen mit Österreichs Finanzminister Josef</p>
<p>Pröll und Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon hervor. &#8220;Beide</p>
<p>bewiesen Klasse und Verantwortung und haben Charakter und Format</p>
<p>gezeigt&#8221;, lautete ihr Urteil.</p></blockquote>
<p>Die Presseaussendung stammt von der <a href="http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20091214_OTS0210/erfolgreiche-rettungsaktion-sichert-zukunft-der-hypo" target="_blank">Kärntner Landesregierung</a> zum Thema &#8220;Verstaatlichung der Hypo Alpe Adria Group&#8221; oder wie es der Landespressedienst nennt &#8220;Erfolgreiche Rettungsaktion sichert Zukunft der Hypo&#8221;. Der oben angeführte Absatz klingt tatsächlich nach einem echten Erfolg für die Kärntner Landesregierung. Freilich kann man den Absatz auch anders interpretieren. Etwa so:</p>
<p>Die haben uns echt die Hölle heiß gemacht und uns bis auf die Unterhose ausgezogen. Sie haben uns bis zum Schluss schwitzen lassen und uns gnädiger Weise die Suppe nicht allein auslöffeln lassen.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;-</p>
<p>Die PRsprech-Stunde ist ein regelmäßig zur Mittagszeit wiederkehrendes Feature. Sie stellt besonders schöne PR-Formulierungen aus Österreich dar und kommentiert sie. Natürlich sind die &#8220;Übersetzungen&#8221; nicht immer korrekt und stellen nur freie Interpretationen des Autors da.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Vorklinik gut besucht</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2009/10/vorklinik-gut-besucht/</link>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Protest]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Vorklinik ist erstaunlich gut besucht. Der Hörsaal ist einigermaßen gut gefüllt. Und das obwohl draußen noch die Band spielt. Ist das die Antwort der Provinz oder ist es doch nur eine Party?

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0001small1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-265" title="Hörsaal. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0001small1-1024x679.jpg" alt="Hörsaal. Foto: Michael Neumayr" width="1024" height="679" /></a></p>
<p>Die Vorklinik ist erstaunlich gut besucht. Der Hörsaal ist einigermaßen gut gefüllt. Und das obwohl draußen noch die Band spielt. Ist das die Antwort der Provinz oder ist es doch nur eine Party?</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0002small.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-266" title="Band. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0002small-1024x679.jpg" alt="Band. Foto: Michael Neumayr" width="717" height="475" /></a></p>
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		<title>Arbeit trotz Rahmenprogramms</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:59:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
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		<description><![CDATA[
Trotz Kulturrahmenprogramm, das den gemeinen Studenten unterhalten soll, sind auch weiterhin die Fachgruppen tätig. Im Bild Teile der Fachgruppe Medien/Kommunikation.
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			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0005small1.jpg"><img class="aligncenter size-large wp-image-261" title="Arbeitsgruppe. Foto: Michael Neumayr" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2009/10/dsc_0005small1-1024x679.jpg" alt="Arbeitsgruppe. Foto: Michael Neumayr" width="717" height="475" /></a></p>
<p>Trotz Kulturrahmenprogramm, das den gemeinen Studenten unterhalten soll, sind auch weiterhin die Fachgruppen tätig. Im Bild Teile der Fachgruppe Medien/Kommunikation.</p>
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		<title>Kulturrahmenprogramm &#8211; nicht Party</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 20:47:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sonstiges]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Proteste]]></category>
		<category><![CDATA[Studenten]]></category>
		<category><![CDATA[Vorklinik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wer den ganzen Tag arbeitet und demonstriert muss auch mal entspannen können. Nein, die Studenten sprechen nicht von Party, dieser Begriff ist vorbelastet. Die &#8220;AG Kulturrahmenprogramm&#8221; hat aber ein Konzert organisiert.
Es gibt zwar Bier. Übermäßigen Alkoholismus ist mir aber noch nicht aufgefallen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><object width="425" height="344" data="http://www.youtube.com/v/THAFUaoUY3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" type="application/x-shockwave-flash"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/THAFUaoUY3g&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /></object></p>
<p>Wer den ganzen Tag arbeitet und demonstriert muss auch mal entspannen können. Nein, die Studenten sprechen nicht von Party, dieser Begriff ist vorbelastet. Die &#8220;AG Kulturrahmenprogramm&#8221; hat aber ein Konzert organisiert.</p>
<p>Es gibt zwar Bier. Übermäßigen Alkoholismus ist mir aber noch nicht aufgefallen.</p>
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