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	<title>Nachrichtenfluss &#187; Uncategorized</title>
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		<title>Wie ich arbeite, eine Selbstreflextion.</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Aug 2010 10:54:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Reisen, Lesen und Reflexion. Schon der berühmte Journalist und Schriftsteller Ryszard Kapuscinski hat erklärt die Kraft für seine Arbeit aus diesen drei Tätigkeiten zu schöpfen. &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0221.jpg"><br />
</a>Reisen, Lesen und Reflexion. Schon der berühmte Journalist und Schriftsteller Ryszard Kapuscinski hat erklärt die Kraft für seine Arbeit aus diesen drei Tätigkeiten zu schöpfen. Dem will ich mich anschließen, obwohl ich seine Argumentation etwas abändere.</p>
<p>Die Reise ist für den Journalisten, was für den Wissenschaftler wohl das Experiment, also die Primärforschung ist. Nur vor Ort lassen sich Eindrücke, Erlebnisse und Informationen erhaschen, ohne Gefahr zu laufen, dass das Geschriebene durch mehr als nur den eigenen Filter gegangen ist. Begiebt sich ein Journalist nicht an den Ort des Geschehens, läuft er zwangsläufig Gefahr nicht mehr der Schöpfer sondern nur noch der Multiplikator von Information zu werden. Doch die grundlegende Aufgabe des Journalisten ist es jedoch Geschichten erst zu entdecken und sich nicht auf das Gebrabbel der PR zu verlassen. Ich wurde letztens über ein soziales Netzwerk gefragt, warum ich denn immer wieder an den selben Ort und die selbe Region zurück kehre. Ganz einfach, mit einer Reise allein ist es nicht getan. Vor kurzem war ich das zweite Mal innerhalb eines Jahres in Srebrenica und es hat sich ausgezahlt, diesen Abstecher zu machen. Ich habe alte Bekannte wieder getroffen, Veränderungen die sich im letzten Jahr ereignet haben registriert und natürlich auch die Kontinuität des Ortes verspürt.</p>
<p>Doch mit der Reise allein ist es nicht getan. Um den Überblick und Hintergrundwissen zu erlangen, führt der Weg an Sekundärliteratur nicht vorbei. Klar, man kann krisieren, dass so der wird Journalist erst recht wieder zum Multiplikator und nicht zum Schöpfer seiner Arbeit wird. Das stimmt so jedoch nicht. Auch Wissenschaftler bauen ihre Arbeit auf die Arbeit von Vorgängern auf. Nur so können sie etwas neues erschaffen. Außerdem ist es eine Frage des Stils. Liest ein Journalist nur seine eigenen Texte kommt das einem stilistischen Inzest gleich. Nur durch frische Ideen von Außen kann sich ein Journalist weiter entwickeln.</p>
<p>Bleibt die Reflexion in der kapuscinskischen Aufzählung. Gemeint ist dabei wohl vor allem die Selbstreflexion. Immerhin ist ein Journalist auch ein Dienstleister. Er erzählt Geschichten, transportiert Informationen und erklärt Hintergründe. Der Rückkanal, das vielbeschworene Feedback bleibt aber meistens aus. Eine selbstkritische Reflexion und die Überlegung über die Sinnhaftigkeit und Qualität der eigenen Arbeit bleibt also oft die einzige Möglichkeit sich selbst zu verbessern.</p>
<p>In einer solchen Reflexionsphase ist dieser Texte entstanden. Wo sonst als am Balkan habe ich die nötige Ruhe gefunden um darüber nachzudenken. Eigentlich war der Urlaub mit Freunden auf der kroatischen Insel Lopud, ein kleines Nest das gerade einmal vier Mal am Tag von einem Postschiff des vorletzten Jahrhunderts versorgt wird, als reine Entspannung geplant, aber wann hört schon ein Journalist auf zu arbeiten.</p>
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		<title>Black Hawk over Sarajevo und Ärztin mit Sinn für Abenteuer</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/08/black-hawk-over-sarajevo/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 20:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blick nach Süden]]></category>
		<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Bosnien]]></category>
		<category><![CDATA[Eufor]]></category>
		<category><![CDATA[Hubschrauber]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Termin mit Generalmajor Bair, dem Kommandanten der EUFOR bin ich über eine Übung der Medevac Mannschaft des Österreichischen Bundesheeres in Camp Butmir &#8211; Sarajevo &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Termin mit Generalmajor Bair, dem Kommandanten der EUFOR bin ich über eine Übung der Medevac Mannschaft des Österreichischen Bundesheeres in Camp Butmir &#8211; Sarajevo gestolpert. Begleitet von einem Major, ohne Eskorte durfte ich mich in Camp Butmir nicht bewegen, da ist die bulgarische Wachmannschaft streng, blieben wir natürlich sofort stehen. Der Major, ein Medienanalyst aus Niederösterreich, war selbst erst seit einer Woche hier und deswegen war das Ganze für ihn genauso spannend wie für mich. Zumindest zückte er mindestens so begeistert wie ich die Kamera.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0146.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-460" title="DSC_0146" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0146-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Also hatte ich die Möglichkeit den Black Hawk Hubschrauber in Sarajevo näher zu betrachten und bei der Medevac Übung dabei zu sein. Dabei ist folgendes Video entstanden.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="640" height="385" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/6_M5AFyJot8?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="640" height="385" src="http://www.youtube.com/v/6_M5AFyJot8?fs=1&amp;hl=en_US&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Mit dabei: Eine Notärztin aus Salzburg, die schon mit dem Jagdkommando im Tschad war und nun zwischendurch, kurz vor dem Abflug, die Wehwehchen meiner Offizierseskorte behandelt.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0100.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-472" title="DSC_0100" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0100-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0103.jpg"><br />
</a></p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/08/DSC_0100.jpg"><br />
</a></p>
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		<title>Das Gewitter &#8211; Ein Schlaflied der Natur</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/07/das-gewitter-ein-schlaflied-der-natur/</link>
		<comments>http://nachrichtenfluss.net/2010/07/das-gewitter-ein-schlaflied-der-natur/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 17 Jul 2010 23:38:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[

(Bitte die Hintergrundstimmung nicht abstellen. Sie gehört zum Text.)
Wenn ein abendliches Gewitter über die Stadt zieht scheint es, als ob ein komplett anderes Leben erwachen &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/nacht.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-427" title="nacht" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/nacht-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p><object classid="clsid:02bf25d5-8c17-4b23-bc80-d3488abddc6b" width="100" height="100" codebase="http://www.apple.com/qtactivex/qtplugin.cab#version=6,0,2,0"><param name="src" value="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/STE-012hhh.mp3" /><embed type="video/quicktime" width="100" height="100" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/STE-012hhh.mp3"></embed></object></p>
<p>(Bitte die Hintergrundstimmung nicht abstellen. Sie gehört zum Text.)</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->Wenn ein abendliches Gewitter über die Stadt zieht scheint es, als ob ein komplett anderes Leben erwachen würde. Die Straßen sind leer, kein Wunder ist ist ja kurz vor Mitternacht, der Wind rauscht durch die Bäume im Innenhof und erzeugt ein unheimliches Rascheln. Im Hintergrund hört man ein leises Grollen, das Unheil ankündigt. Es hat auch kurz geregnet. Dicke schwere Tropfen erinnern daran, dass die Stadt nicht nur aus trockenen Staub bestehen muss, eigentlich eine Wohltat nach den heißen Tagen, wenn da der Hagel nicht wäre. Irgendwo bei den Nachbarhäusern hat der Wind eine Mülltonne umgeworfen. Die Leeren Metalldosen und Plastikflaschen rollen über den leeren Parkplatz auf der anderen Seite des Hofes. Das Klappern erinnert daran, dass in der Nacht die Stadt leerer, ist als man erwarten würde. Um mich herum türmen sich die Wohnblocks. Balkon an Balkon reihen sich einzelne Familienschicksale und Lebensgeschichten. Manche Türen und Fenster sind offen, man versucht wohl die Hitze der vergangenen Tage auszutreiben. Ich bin aber der einzige, der sich auch tatsächlich auf den Balkon gewagt hat um das nächtliche Gewitter zu beobachten. Generell habe ich noch nie jemanden auf den Nachbarbalkons gesehen. Weder die schrullige alte Frau, die so nett grüßt, noch die türkische Familie aus deren Wohnung es manchmal nach scharfen Essen riecht.</p>
<p>Jetzt fällt mir erst auf, von meinem Balkon aus kann ich bis zu meinen Lieblingstürken sehen. Eigentlich ist der zwei Blocks entfernt, aber der große Parkplatz öffnet mir die Sicht.</p>
<p>Zurück zum Thema. Wenn das Gewitter über die Stadt zieht ist es manchmal unheimlich, aber ich mag diese Stimmung. Besonders wenn so richtig schwerer Regen dabei ist. Dann trommeln die Tropfen auf den Blechdächern ihren schnellen und unregelmäßigen Takt bis es in ein ohrenbetäubendes Rauschen übergeht. Man mag es glauben oder nicht, bei diesem Wetter schlafe ich am besten. Das Trommeln wirkt wie eine Meditation, ein Schlaflied der Natur quasi.</p>
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		<title>Sigi! Schreib ein Buch.</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Jul 2010 10:29:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Inlejnda]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss dazu sagen, Sigi Jnlejnda, das ist sein Künstlername, ist ein guter Freund. Bisher ist er als Künstler, eher im privaten Rahmen, auf Partys &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich muss dazu sagen, Sigi Jnlejnda, das ist sein Künstlername, ist ein guter Freund. Bisher ist er als Künstler, eher im privaten Rahmen, auf Partys und bei Festen, aufgefallen. Nach einer Weltreise, die ihn nach Kuba, Venezuela, Australien und Neuseeland geführt haben, wagt er jetzt aber den Sprung in die Öffentlichkeit. Veröffentlicht gleich zwei CDs. Ein Hörbuch mit steirischen Mundartgedichten, die so gar nichts mit den klassischen Mundartgedichten zu tun haben und eine Musik-CD die mit anarcho-kommunistischer Musik gefüllt ist die zum schreien komisch ist, aber auch zum Nachdenken anregt.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/sigi1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-416" title="sigi1" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/07/sigi1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Mit dem Lied &#8220;Revoluzzn tat I gern&#8221; rechnet er gnadenlos mit der österreichischen, insbesondere der steirischen, Politik ab. Garniert werden seine musikalischen Kreationen, die eine Mischung aus Austropop und Hans Söllner sein könnten, mit Mundartgedichten die einen laut lachen aber auch nachdenken lassen.</p>
<p>Ich habe schon einige Kostproben hören dürfen und bin begeistert. Die CDs, die in wenigen Woche veröffentlicht werden, stehen schon lange auf meiner Einkaufsliste. Auch erste Konzerte in der Steiermark sind schon geplant. Sobald ich nähere Informationen dazu habe, werde ich sie natürlich posten.</p>
<p>Selbst wenn ich politisch in vielen Bereichen überhaupt nicht seiner Meinung bin. Seine Texte faszinieren mich trotzdem.</p>
<p>Ich habe Sigi Inlejnda im Grazer Stadtpark getroffen und mich mit ihm über seine Reise und seine Eindrücke unterhalten. Von Drogenschmugglern in Venezuela war die Rede, von abhängigen Maori in Neuseeland und den Spuren von Fidel in Kuba. Eine Reise die so gar nicht touristisch war. Eigentlich sollte Sigi Inländer seine Reise als Buch dokumentieren. Die Geschichten die er zu erzählen hat, sind äußerst spannend. Wahrscheinlich liegt es an seiner offenen Art. Welcher Tourist würde sich schon in Venezuela trauen, mit &#8220;Fischern&#8221; auf ein Bier zu gehen oder in Kuba mit Einheimischen kritisch über Fidel Castro zu diskutieren. Deshalb hier mein persönlicher, öffentlicher Aufruf. Sigi! Schreib ein Buch.</p>
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		<title>Mein Wohnzimmer</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jun 2010 13:09:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtpark]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe die letzten paar freien Tage dazu genutzt,  mein altes Wohnzimmer wieder zu entdecken. Durch meine zwei Jobs und den verregneten Sommerbeginn bin ich &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe die letzten paar freien Tage dazu genutzt,  mein altes Wohnzimmer wieder zu entdecken. Durch meine zwei Jobs und den verregneten Sommerbeginn bin ich seit der Winterpause praktisch nicht dazu gekommen vorbei zu schauen.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-402" title="Stadtpark1" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park1-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Die Rede ist vom Stadtpark. Die grüne Lunge von Graz ist der perfekte Ort um so richtig die Seele baumeln zu lassen und zu entspannen. Aber auch als Büro und Lernstube lässt sich der Park verwenden. Das haben auch viele Studenten erkannt und so ist der Altersschnitt im Stadtpark sehr niedrig.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park5.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-403" title="Stadtpark2" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park5-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Ob in der prallen Sonne oder im Schatten der vielen Bäume. Der Stadtpark wimmelt nur so von Studenten die sich auf die Prüfungen des Sommersemesters vorbereiten. Auch ich habe den Stadtpark mit einem bestimmten Ziel besucht. Ich wollte mir einen längst fälligen Überblick über das Land Bosnien und Herzegowina machen. Mit einem entsprechenden Buch ausgestattet und einem Sack Orangen zur Verpflegung habe ich mich also ins legendäre Parkhouse gesetzt.In diesem Kaffeehaus tummeln sich nämlich die nach Frischluft hungernden Studenten.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-404" title="park2" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park2-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Unterbrochen wurde meine Leselust nur durch die eine oder andere Beobachtung. Am Tisch gegenüber wurde eine Diplomarbeit besprochen, nebenan wurde Karten gespielt und am nächsten Tisch wurde diskutiert ob die Welt noch zu retten ist.</p>
<p>Und genau das ist der Grund warum der Stadtpark einzigartig ist. Egal zu welchen Grund man hat hierher zu kommen, man ist hier richtig.</p>
<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-406" title="park3" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/06/park3-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a></p>
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		<title>Es geht wieder Richtung Süden.</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 10:35:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>
		<category><![CDATA[Albanien]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Sonntag abend werde ich wieder ins Gaspedal treten und Richtung Süden fahren. Es geht diesmal Richtung Albanien. Leider wird es aber nur eine kurze &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/sueden.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-356" title="sueden" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/04/sueden-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Am Sonntag abend werde ich wieder ins Gaspedal treten und Richtung Süden fahren. Es geht diesmal Richtung Albanien. Leider wird es aber nur eine kurze Reise sein.</p>
<p>Zwei Tage werde ich im Auto verbringen, nur zwei Tage Aufenthalt in der spannenden Stadt Shkoder sind geplant. Am Donnerstag Abend bin ich wieder zurück, sofern beim geliebter Bus und die Straßenverhältnisse mitspielen.</p>
<p>Sofern ich online gehen kann, werde ich euch hier im Blog aber auch auf Facebook informiert halten.</p>
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		<item>
		<title>Wenn ein blindes Huhn &#8230;</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/03/wenn-ein-blindes-huhn/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 17:16:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Innenministerium und Ministerin Fekter sind in letzter Zeit ziemlich unter Druck geraten. Geringe Aufklärungsquoten, eine Soko Ost deren Sinnhaftigkeit bezweifelt wird, Eberau, alles was &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Innenministerium und Ministerin Fekter sind in letzter Zeit ziemlich unter Druck geraten. Geringe Aufklärungsquoten, eine Soko Ost deren Sinnhaftigkeit bezweifelt wird, Eberau, alles was Maria Fekter anfasst scheint schief zu gehen.</p>
<p>Was kann man dagegen tun? Genau! Es muss etwas geschehen. Ein Polizeischwerpunkt zum Beispiel. Anhaltspunkte oder gar einen echten Verdacht gibt es zwar nicht, aber vielleicht landet man den großen Coup und verhaftet zufällig einen der großen Fische. Dann kann man das Ganze als großen Aufklärungserfolg feiern.</p>
<p>Aber was, wenn man nur kleine Fische und da nur ganz wenige findet? Stellen Sie sich vor Sie kontrollieren 12.100 Menschen. Wie wahrscheinlich ist es, dass 13 Menschen kriminell sind und verhaftet werden können? Das macht 931 Kontrollen bei einer Verhaftung.  Hm&#8230; Klar, das kann ja nur als großer Erfolg verkauft werden.</p>
<p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } -->2008 gab es <span style="font-family: Arial,sans-serif;">laut Kriminalstatistik 572.695 angezeigte Straftaten. Laut Wikipedia gibt es in Österreich </span>8.376.761 Einwohner. Macht 14,6 Einwohner pro Anzeige. Ich weiß, der Vergleich hinkt, aber von einem Fahndungserfolg kann das Innenministerium mit der Schwerpunktaktion wirklich nicht sprechen.</p>
<p>Was bleibt also übrig? Jede Menge Publicity für eine erfolglose Ministerin und 100.000 Euro Kosten für den Steuerzahler. Macht 7.692 Euro pro Verhaftung. Damit konnte man schon wieder jede Menge Gutes tun. Zumindest etwas besseres als 12.100 Menschen zu belästigen und was weiß ich wie viele Tausend Ekis Abfragen unbegründet durchzuführen.</p>
<p>12.100 Menschen, so viele Einwohner hat übrigends Eisenstadt. Egal, die Stammtische freuen sich, dass endlich einmal durchgegriffen wird. Erfolgreiche Polizeiarbeit sieht freilich anders aus, aber was kümmert uns das, Hauptsache es passiert etwas. Aber gut, wie war das nochmal mit den blinden Hühnern? Auch die finden mal ein Korn.</p>
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		<item>
		<title>Warum mich der Balkan so interessiert</title>
		<link>http://nachrichtenfluss.net/2010/03/warum-mich-der-balkan-so-interessiert/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Mar 2010 18:33:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[
Noch hab ich ihn nicht besonders gut kennen gelernt, den Balkan. Klar, die meisten Länder die man zu dieser Gegend zählt hab ich schon mehr &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_0156.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-358" title="DSC_0156" src="http://nachrichtenfluss.net/wordpress/wp-content/uploads/2010/03/DSC_0156-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>Noch hab ich ihn nicht besonders gut kennen gelernt, den Balkan. Klar, die meisten Länder die man zu dieser Gegend zählt hab ich schon mehr oder weniger lang besucht. Nur Mazedonien und Griechenland habe ich noch nicht kennen gelernt und meine Erfahrung in den meisten anderen Ländern beschränkt sich auf wenige Tage. Trotzdem hat mich das Balkanfieber gepackt.</p>
<p>Mein größtes Manko ist die Sprache. Die meisten Sprachen in der Gegend sind zwar eng miteinander verwandt, aber leider spreche ich kein Serbisch/Kroatisch/Bosnisch. Die Feinheiten der Kommunikation blieben mir also bis jetzt weitgehend verwehrt.</p>
<p>Eine grobe Kommunikation war aber meistens möglich. Sei es auf Englisch oder zu meiner Überraschung auch auf Deutsch, viele Einheimische sind zweisprachig. Besonders im Kosovo hat mich das überrascht. Aber gerade im jüngsten Land Europas sind viele Heimkehrer zu finden. Und die meisten kosovarischen Flüchtlinge sind nunmal nach Österreich, Deutschland oder in die Schweiz geflüchtet. Kein Wunder also, dass mir der Grenzbeamte an der albanisch/kosovarischen Grenze ein &#8220;kleines Deutschland&#8221; versprochen hat.</p>
<p>Ein weiterer Vorteil am so genannten Balkan: Die Währungen. In Slowenien, Montenegro und im Kosovo wird mit Euro gezahlt. In Bosnien gibt es die konvertible Mark die in in einem festen Wechselkurs mit dem Euro steht. Der Kurs entspricht übrigends dem der D-Mark.</p>
<p>Aber warum ist der Balkan so interessant? Für mich gibt es da eine klare Antwort.</p>
<p>Der Balkan ist eine der letzten Regionen vor unserer Haustüre wo sich, von Slowenien, Kroatien und Griechenland abgesehen kaum ein Urlauber verirrt. Wer macht schon Urlaub in Albanien oder in Bulgarien? Gleichzeitig ist diese Halbinsel eine Fundgrube für Geschichten. Kaum beackert, jede Menge Konflikte, so tragisch diese auch sind, viel Aubruchstimmung und eine Landschaft die man nur als atemberaubend beschreiben kann.</p>
<p>Dabei muss ich mir aber immer wieder einen Punkt in Erinnerung rufen. Verstehen, verstehen werde ich den Balkan nie können. Allein schon die Konflikte zwischen den Völkern kann man nicht vernünftig erklären. Man muss schon Serbe, Bosniake, Kroate, Albaner, Roma oder sonst einer Volksgruppe angehören umd das zu verstehen. Umso spannender ist die ganze Geschichte. Zu differenzieren wer Opfer und wer Täter ist, das will ich mir nicht herausnehmen.</p>
<p>Was bleibt ist der Begriff &#8220;Balkan&#8221;. Eigentlich ein Konstrukt das es so nicht gibt, vielleicht nie gegeben hat. Zu intensiv hat sich mir das &#8220;nationale Bewusstsein&#8221; der einzelnen Gruppen vorgestellt. Man sollte also eher von Serben oder von Kroaten oder Albanern und was weiß ich noch sprechen.</p>
<p>Ich werde diese Gegend wohl noch öfter besuchen. Dass dies abseits der Touristenhochburgen passiert kann ich jetzt schon garantieren.</p>
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		<title>Dohnal-Nachruf und die Barbiepuppe</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Feb 2010 22:55:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Johanna Dohnal, die maßgebliche Vorreiterin des Feminismus in Österreich, ist am Samstag gestorben. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich bisher noch nie mit der &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Johanna Dohnal, die maßgebliche Vorreiterin des Feminismus in Österreich, ist am Samstag gestorben. Ich muss ehrlicherweise zugeben, dass ich mich bisher noch nie mit der Person Johanna Dohnal beschäftigt habe.</p>
<p>Heute habe ich mir aber den ausführlichen Nachruf im ORF2 angesehen. In diesem Sinne hat sie mir posthum noch einmal gezeigt, dass man anecken muss um etwas zu erreichen.</p>
<p>Ob sich aber Johanna Dohnal gefreut hätte, dass unmittelbar nach dem Nachruf im ORF eine Dokumentation über Barbiepuppen gezeigt wurde? Ich wage es zu bezweifeln. Mir erscheint es auch etwas heuchlerisch seitens des ORF. Ich mein, was denkt sich ein Sendungsverantwortlicher dabei? Abgesehen davon, dass die Sendezeit des Nachrufs an einem Sonntag um 23 Uhr schon verächtlich genug ist, so ist die Programm im unmittelbaren Anschluss eine echte Respektlosigkeit. Barbie scheint wohl eher dem Frauenbild des ORF zu entsprechen.</p>
<p>Naja, <span style="text-decoration: line-through;">vielleicht</span> hoffentlich bin ich nicht der einzige dem so etwas auffällt.</p>
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		<title>Das Frauenbild im Wandel</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 13:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Neumayr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Uncategorized]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist erfreulich wie sehr sich doch das Frauenbild in den letzten 60 Jahren gewandelt hat. Eben bin ich auf eine Dr. Oetker Werbung aus &#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist erfreulich wie sehr sich doch das Frauenbild in den letzten 60 Jahren gewandelt hat. Eben bin ich auf eine Dr. Oetker Werbung aus den 50er Jahren gestoßen. Schlimmstes Zitat darin: &#8220;Eine Frau hat nur zwei Lebensfragen: Was soll ich anziehen? und Was soll ich kochen?&#8221;<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/072LrlGvSq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/072LrlGvSq8&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object><br />
Dass sich die Zeiten geändert haben zeigt sich nicht nur im Alltag. Meiner Meinung nach ist auch die Werbung ein guter Indikator dafür wie sich das Bewusstsein in der Gesellschaft ändert. Frauen an den Herd? Zumindest in der Werbung ist dieses Image schon lange vorbei. Auch bei Dr. Oetker darf jetzt der Mann backen, wie die entsprechende Werbung aus 2009 zeigt. Da könnte man ja fast meinen es handle sich gar um einen alleinerziehenden Vater.  Es ist vielleicht nur ein kleiner Schritt, aber es ist ein Schritt.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/XH8oLH4k3bc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/XH8oLH4k3bc&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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