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14:28 Skandieren auf Aufforderung

Auch so kann man Proteste in Szene setzen. Auf Aufforderung des ORF Radios skandieren die Studenten der UNI-Graz.

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Damit will man an die Schülerproteste vor ein paar Monaten anknüpfen. Der Vorschlag kam übrigends vom Kommunistischen StudentInnenverband.

14:00 Die Versammlung ist zu Ende

Der Hörsaal leert sich. Angeblich starten in Kürze Diskussionsgruppen. Man sehen wie viele dann noch da sind.

13:45 Unklarheit über Ansprechpartner.

Wissenschaftsminister Gio Hahn wird nach Brüssel gehen. Nun herrscht unter den Protestierenden Unklarheit wer der Nachfolger ist.

13:30 Graz: Rektorat meldet sich zu Wort

Vize-Rektor. Foto: Michael Neumayr

Das Rektorat der UNI Graz hat Redezeit in der besetzten Vorklinik beantragt und selbstverständlich bekommen. Vizerektor Polaschek hat sich für den geordneten Protest bedankt. Außerdem stellte er sich Fragen.

Grundsätzlich scheint das Rektorat dem Protest wohlwollend gegenüberzusein. Infrastruktur wie Strom, Internet, Wasser wird nicht abgedreht. “Das ist keine Diskussion für uns,” heißt es aus dem Rektorat. Das Rektorat sei für eine Politik des Miteinander.

Ein fehlendes Funkmikrophon wird seitens des Rektorats zugesagt. Es gibt ein klares Entgegenkommen der Uni-Führung. Polaschek ist bereit mitzudiskutieren. “Es macht aber wenig Sinn mitzuprotestieren,” so Polaschek.

13:00 Spontaner Redner: Prof. Angermann

Prof. Angermann der Soziologie hat eigentlich nichts zu lachen. Seine Vorlesung ist die erste, die in Graz aufgrund der Besetzung ausfällt.

Prof. Angermann. Foto: Michael Neumayr

Trotzdem tritt er ans Rednerpult und erklärt sich solidarisch mit den Besetzern. Er bespricht die Forderungen und erklärt warum auch er diesen Protest trägt. Er fordert aber eine Internationalisierung um die Ziele durchsetzen zu können.

Zu Thema Studiengebühren: Angermann habe selbst Studiengebühren gezahlt und danach freien Zugang gehabt. Die Erfahrungen ohne Studiengebühren seien aber nicht nur positv. Außerdem appelliert Angermann daran, dass die Forderungen nicht ins unendliche wachsen um sie besser kommunizieren zu können.

“In diesem Sinne. Gutes Gelingen. Ich hoffe, Sie können etwas bewegen,” so Angermann.

12:50 Kampfrhetorik an der Uni Graz

Unsere Uni. Foto: Michael Neumayr

“Ich glaube nicht, dass wir die Welt retten können. Aber die Uni, die retten wir allemal.”

Die Stimmung kocht in Graz.

“Dass der Hahn uns davon läuft und seine Probleme liegen lässt, heißt nicht, dass wir nicht seinen Nachfolger oder Nachfolgerin quälen können.”

Stimmung aus dem Plenum: Stimmung in der Vorklinik

Hanno Wisiak (KSV) wird zitiert: “Aufgeben tut man nur einen Brief.”

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