Beim Kamingespräch mit Valentin Inzko haben sich vor allem Studenten aus Österreich und Slowenien für die Zukunft von Bosnien interessiert. Aber auch eine Studentin aus dem Kosovo, maßgeblich beteiligt an der feurigen Kosovo-Diskussion gestern, meldete sich äußerst konstruktiv zu Wort.
Im Gespräch danach erklärte sie warum es auch wichtig sei sich auch einmal Emotion zu zeigen. Der Krieg ist noch nicht lange vorbei und deswegen sei die Emotionalität beim Thema Kosovo noch sehr hoch, so die 19 Jahre alte Frau.
Valentin Inzko will bei den kommenden Wahlen in Bosnien einen “Trick”, wie er es bezeichnet, anwenden. Er könne zwar das korrupte Parteiensystem in Bosnien nicht verändern, er könne aber sehr wohl die Bevölkerung dafür sensibilisieren die Vorzugsstimmen an “gute” Politiker zu geben. Deswegen arbeitet Inzko mit der Internetcommunity, besonders der Blogosphäre, zusammen, um die kompletten Kandidatenlisten bekannter zu machen. Offensichtlich will sich Inzko dabei der unabhängigsten Plattform bedienen die ihm zur Verfügung steht. Eigenen Angaben zufolge verfolgt auch außerdem die politische Blogosphäre in Bosnien aber auch in Österreich mit großem Interesse.



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