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Jugo-Nostalgie in Jajce

Morgen wird Geburtstag gefeiert. Vor 68 Jahren wurde nämlich in Jajce nämlich die südosteuropäische Nachkriegsordnung bestimmt und somit Jugoslawien ein zweites mal aus der Taufe gehoben. Damals wurde unter Tito ein Nationalkomitee gegründet.

Heute feiert man in Jajce noch immer den Geburtstag eines längst verstorbenen Staates. Und genau das werde ich mir morgen ansehen. Ich erwarte jede Menge Jugoslawien-Nostalgie und alte Menschen in Uniformen. Ich lasse mich aber gerne überraschen.

Michael Neumayr: Graz – Sarajevo

Es ist soweit. Seit mehr als zwei Jahren reise ich regelmäßig in die Länder Südosteuropas. Da war es nur eine logische Konsequenz, meine Balkan Geschichte irgendwann zu intensivieren. Deshalb bin ich nun öfters in Sarajevo anzutreffen. So oft, dass ich behaupten kann, in Sarajevo und in Graz zu wohnen.

In Sarajevo angekommen, bekommt man auch gleich einen ganz anderen Blick auf die Stadt und ihr Leben. Wo finde ich den nächsten Bäcker? Welche Metzger kann man empfehlen? Es fühlt sich auf einmal anders an, wenn man durch die Straßen geht. Einmal mehr merke ich, dass ich die Sprache lernen muss.

Nachdem ich mich heute vor allem um eine funktionierende Internetverbindung gekümmert habe, werde ich morgen jemanden suchen, der mir B/K/S (Bosnisch/Kroatisch/Serbisch) beibringen kann. Dann brauche ich nur noch einen ordentlichen Schreibtisch und dann kann ich anfangen vernünftig zu arbeiten.

Mein Navi kennt eine Abkürzung

Mein neues Navigationsgerät, die iGo-App für das iPad, ist die einzige App mit vernünftigen Landkarten am Balkan. Man sollte aber sicher gehen, dass die Funktion “ungesicherte Straßen in die Navigation einbeziehen” deaktiviert wird. Gerade in Bosnien ein wesentlicher Punkt. Das Gerät wollte mich nämlich auf dem Weg nach Srebrenica über eine “Abkürzung”, eine 20 Kilometer lange Schotterpiste schicken. Hätte mich schon wundern müssen, dass dafür zwei Stunden eingeplant wurden. Bei dieser Kreuzung habe ich mich dann zur Umkehr entschlossen.

Ein klassischer Anfang für einen schlechten Horrofilm.

 

Ist Print tot? – Über Medien und Geschichten.

Die Frage ob Print in der Medienlandschaft des 21. Jahrhunderts noch eine Zukunft hat, begleitet die Branche nun schon seit Jahren. Auch auf der World Newspaper Week  beschäftigte man sich wieder mit diesem Thema, ohne eine wirkliche Antwort zu erhalten. Natürlich, gerade in der westlichen Welt und in den Industrienationen verlieren Printprodukte immer mehr an Marktanteil. Andererseits sind heute wahrscheinlich weltweit noch nie so viele Printprodukte am Markt gewesen. Denn gerade in Asien, Afrika und Lateinamerika verzeichnen gedruckte Medien Wachtumsraten von oft mehr als zehn Prozent.

 

Manjula Rajagopal, Redakteurin der indischen Tageszeitung Dinamalar, erklärte mir, warum man in Indien die Zukunft trotzdem mit gemischten Gefühlen sieht: “Der Markt boomt, unsere Zeitung verkauft sich derzeit 850.000 mal pro Ausgabe und alle Zeitungen in Indien expandieren. Doch nun verschenkt die indischen Regierung hunderttausende Tablet-Computer an Studenten.  Das ist eine tolle Sache, wir müssen aber darauf auch richtig reagieren, denn die junge Generation wird wahrscheinlich zur Gänze auf Zeitungen verzichten. Obwohl der Zeitungsmarkt boomt, müssen wir in Zukunft auch auf Tablets setzen.”

Und genau diese Aussage gab mir Hoffnung. Denn wenn man Tablet-Publishing als Chance sieht und nicht nur jammert, dann wird man auch mit dem Printprodukt als Mutter Erfolg haben. Ich habe in der letzten Woche beim World Editors Forum immer wieder gehört: “Man darf nicht mehr zwischen Print-Journalisten, Online-Journalisten, Radio-Journalisten und TV-Journalisten unterscheiden. Nicht das Medium, sondern die Geschichte zählt. Journalisten sind Geschichtenerzähler und die werden wohl nie aussterben.” Was wie eine Durchhalteparole klingt, sollte man jedoch eher als Aufruf verstehen. Journalisten sollten sich wieder mehr über ihre Geschichten und nicht über das Medium für das sie Arbeiten definieren. Das gleichte gilt wohl auch für die Verleger. Wenn Verleger und Journalisten sich nicht mehr als Teil des “Zeitungs-” oder “Fernseh-Geschäfts” sehen, sondern sich als Teil des “Nachrichtengeschäfts” wieder erkennten, dann werden sie überleben. Die Musikindustrie hat das, mit ihren “Record-Labels” verschlafen.

Zurück zur Frage, ob Print tot ist. Nein, Print ist nicht tot. Vor allem dann nicht, wenn “Print” es versteht multimedial zu werden und diese Multimedialität auch gleichberechtigt ausspielt. Dann wird Print auch in Zukunft weiter ein erfolgreicher Distributionskanal sein. Nur weil der Markt in den USA und Europa gesättigt ist, ist Print noch lange nicht ausgestorben. Das zeigen die boomenden Märkte in Lateinamerika, Afrika und Asien. Das Printprodukt, als Stand-alone Produkt, wird es jedoch auch am lokalen Markt schwierig haben, denn die junge Generation will multimedial und auf mehreren Kanälen versorgt werden. Ob vor oder hinter der Paywall wird sich weisen.

Zum Giveaway: Passend zum Artikel habe ich ein ganz besonderes Giveaway für Print-Enthusiasten und Fans der Typographie und des Zeitungsdesign. Mit der 100. Zeitung die auf WIFAG Druckmaschinen gedruckt werden, hat das Schweizer Unternehmen eine Postkartenserie herausgebracht und die Titelseiten aller 100 “WIFAG” Zeitungen zusammengetragen. Einem oder einer von euch schenke ich ein komplettes Set dieser Postkartenserie. Jeder Kommentar (hier, auf Google+ und auf Facebook), jedes Like auf den Beitrag auf der Nachrichtenfluss-Fansite, jeder Trackback und jedes Email  an mich nimmt teil. Am Mittwoch wird verlost. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Guča: Musikfestival mit nationalistischer Prägung

Man kennt das ja aus unseren Breiten. Volkstümliche Folklorefestivals sind geprägt von Trachten und anderer traditioneller Kleidung und haben immer einen starken Bezug zur Volkskultur des jeweiligen Landes. Das ist auch in  Serbien so und doch irgendwie anders. Das Musikfestival in Guča wurde mir von Ivan, einem Serben mit bayrischem Akzent, als Woodstock des Balkans erklärt, nur dass Guča jedes Jahr stattfinden würde. Dem größten Trompetenfestival Europas fehlen jedoch genau jene Werte für die Woodstock eigentlich steht. Die Ideale der 60er Jahre wie Multikulturalität und Love & Peace, vermisst man nämlich hier weitgehend. Zwar gibt es zahlreiche Gäste aus allen Ecken Europas, die nationalistische Prägung der serbischen Kultur, wie auch jeder anderen in der Region, bricht jedoch in der alkohol-geschwängerten Atmosphäre dieses volkstümlichen Festivals vollends durch.

Militärische Kleidung, serbische Fahnen und T-shirts mit dem Konterfei des in Den Haag angeklagten Ratko Mladic prägen das Straßenbild der Kleinstadt. Dazu kommen gerufene Chetnik-Parolen und Gesten wie die drei gespreizten Finger, die auch stolz in die Kamera gezeigt werden. Dabei handelt es sich weder um eine Bierbestellung, noch um den Kühnengruß der Neonazis. Hierzulande handelt es sich um den Gruß der Chetniks, angesichts deren Vergangenheit eine nicht mindere Provokation.

Diese Stimmung trübt für einen Ausländer das Guča-Gefühl der ausgelassenen Party. Als Ausländer macht man entweder bei den Parolen oder Gesten mit oder wird sofort als Nicht-Serbe erkannt. Ein Merkmal das ich gerne in Kauf genommen habe. Denn als Ausländer erkannt, wurde von den betrunkenen Gästen jedes Gespräch sofort auf die politische Ebene gezerrt. Serbien sei das einzige Opfer am Balkan, erklärte man. Der Kosovo sei das Herz Serbiens und man werde ihn nie aufgeben, wurde mir immer wieder versichert. Ein gut zwanzig Jahre alter Mann hat sogar betont, er habe eine AK 47 zuhause und würde gerne in den Kosovo maschieren und das Land zurück holen. Mir fällt dabei die Parole “heim ins Reich” ein. Auch der Besuch bei ICMP vor wenigen Tagen wurde mir wieder in Erinnerung gerufen.

Klar, es handelte sich bei diesen Gesprächen um betrunkenes Gewäsch, das man nicht zu ernst nehmen sollte. Im Alkoholrausch rutscht einen schnell einmal ein radikales Wort aus. Die Konsequenz und die ständige Wiederholung der immer gleichen Parolen und Ankündigungen lassen jedoch den Verdacht aufkommen, dass dahinter System stecken könnte. In gewisser Weise liegt nunmal im Wein die Wahrheit. Vielleicht habe ich aber auch unbewusst gerade die radikalsten Strömungen des serbischen Nationalismus ins Gespräch verwickelt. Die Mehrheit der serbischen Bevölkerung mag gar nicht so extrem geprägt sein. Die Geschichte zeigt aber immer wieder, dass gerade die lauteste Minderheit oft jene Gruppe ist, die die Geschicke einer Gesellschaft prägen.

Ignoriert man jedoch die politische Komponente ist das Festival in Guča eine große Party bei der man in die musikalische Kultur des Balkans eintauchen könnte. Nur schade, dass die politische Komponente angesichts der enormen Präsenz nationaler Symbole kaum zu ignorieren ist. Dass die Grenzen zwischen Folklore, Brauchtum und Nationalismus sehr schmal sind, zeigen in Österreich die Sonnwendfeiern, die oft von politischen rechten Rand mißbraucht werden. In Guča ist die Dimension aber eine andere, denn immerhin pilgern laut Wikipedia jedes Jahr 500.000 Menschen zum größten Trompetenfestival Europas.

Männlich, zwischen 17 und 21 Jahre alt, in Srebrenica gestorben

Manchmal braucht es mehr als nur eine Zahl um die Dimension eines Kriegsverbrechen zu erfassen. Nummern, Wikipedia spricht von rund 8.000 Toten, lassen nur schwer begreifen, worum es beim Massaker von Srebrenica wirklich ging.

Der Besuch von ICMP, der International Commission on missing persons, hat mir ein Gefühl gegeben, das ich von meinem  Gedenkdienst von sechs Jahren kannte. Damals sprach ich mit Überlebenden des Holocausts, diesmal traf ich das Skelett eines jungen Mannes.

Er war wahl zwischen 17 und 21 Jahre alt und ist in Srebrenica gestorben. Heute wäre er nur ein paar Jahre älter als ich. Wer er ist, wissen nichteinmal die Experten der ICMP, die mit Hilfe von Blutproben der Verwandten und Knochenproben der Opfer  herauszufinden versuchen, wer dem Massaker zum Opfer gefallen ist. Bei manchen Opfern sind nämlich auch alle männlichen Verwandten gestorben, eine Identifizierung ist dadurch besonder schwer geworden.

Eine weitere Schwierigkeit beim ICMP. Nachdem Satellitenfotos die Massaker dokumentierten, wurden die Massengräber schleunigst geräumt und auf mehrere Zweit- und Drittgräber aufgeteilt. Das machte die Identifizierung nur noch schwieriger, waren doch die Leichenteile der Opfer nun oft auf mehrere Gräber verteilt. Unser unbekanntes Opfer wurde zum Beispiel im gleichen Grab, aber an vier verschiedenen Stellen gefunden.

Grausige Gedanken gehen einem durch den Kopf, wenn man das Massaker nicht mehr nur an Zahlen, sondern an einzelnen Schicksalen festhalten kann. Gedanken, die es nicht nur für die Beteiligten auf allen Seiten aufzuarbeiten gilt. Auch die internationale Gemeinschaft hat ihre Lehren aus den Ereignissen im Jahr 1995 zu ziehen. Deshalb sollte sich jeder Politiker, der auch nur im entferntesten mit der Thematik zu tun hat, damit auch auseinandersetzen. Dabei meine ich eine Auseinandersetzung, die über die Nutzung billiger Foto-Ops hinausgeht. Eine Auseinandersetzung, die auch unseren Politikern ganz gut tun würde.

Foto: Ingo Suppan

Minister Niebel: Bosnien muss bald auf eigenen Beinen stehen

Bei einem Besuch der Srebrenica-Gedenkstätte traf ich Dirk Niebel (FPD), den deutschen Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Der im eigenen Land umstrittene Minister stellte sich kurz meinen Fragen und betonte dabei die wichtige Rolle der Bundesrepublik in der Entwicklung Bosniens. Mit 100 Millionen Euro pro Jahr leistet Deutschland dabei vor allem einen Beitrag im Bereich der Energie- und Wasserversorgung. So werde mit deutscher Unterstützung etwa in Mostar der erste Windpark der Region gebaut.

Niebel betont, dass Deutschland auch in Zukunft in Bosnien aktiv bleiben wolle, aber die Mittel wohl reduzieren wird: “Bosnien muss einmal auf eigenen Beinen stehen können. Das bedeutet auch, dass früher oder später der Hohe Repräsentant Valentin Inzko abberufen werden sollte. Wir werden aber auch in Zukunft in Bosnien aktiv bleiben. Die Mittel werden jedoch längerfristig reduziert werden. Das ist auch ein Zeichen dafür, dass unsere Arbeit hier erfolgreich ist.”

Neben politischen Gesprächen besuchte der Minister nicht nur die Gedenkstätte, sondern auch ein Jugendzentrum in Srebrenica. Politische Gespräche führte Niebel bei seiner dreitägigen Reise mit dem Staats-Präsidium und dem Hohen Repräsentanten. Es sei dabei vor allem um eine einheitliche Regierung und eine Staatsbildung in Bosnien gegangen, so Niedel.

In Sarajevo steht ein Hofbräuhaus

Etwas versteckt, zwei Straßen von den Touristenströmen entfernt, liegt die Artienbrauerei Sarajevo (sic!) deren Bier „Sarajevsko Pivo“ im ganzen Land bekannt ist. Wie es sich gehört, befindet sich dort auch das Bräustüberl „Sarajevsko Pivnica“, dessen Einrichtung sowohl von österreichischen als auch amerikanischen Bierlokalen inspiriert scheint.

Viele Gäste verirren sich nicht hierher und wenn, dann sind es vor allem ausländische Touristen die sich hier ein kaltes Bier bestellen. Das erkennt man sowohl an der Sprache, die von den Nachbartischen wie das Kauderwelsch von Babylon ins Ohr geht, als auch an den gezückten Kameras, die so schussbereit am Tisch liegen wie im Wilden Westen die Kanonen. Dass sich kein Einheimischer ins Restaurant der Brauerei verirrt mag an der ungünstigen Lage liegen oder am Ramadan, der vielen, auch weniger religiösen Bosniaken, auf Alkohol verzichten lässt. Aber höchstwahrscheinlich liegt es doch an den Preisen. Diese orientieren sich nämlich weniger an Bosnische und mehr an Europäische Standards. Das große Bier kostet mit fünf Mark (2,5 Euro) verhältnismäßig viel und ein Wiener Schnitzel, zwar untypisch für Bosnien aber dafür umso typischer für ein Bräustüberl, kostet gar zwanzig Mark (zehn Euro). Ein Preis den sich wohl kaum ein Einheimischer leisten kann. Deshalb also sprach mich der Kellner sofort auf Englisch an.

Achmed, das tapfere Schneiderlein

“Schneider gibt es nicht mehr viele in Bosnien, die T-Shirts aus China kosten ja nur zwei Mark*”, erklärt mir Achmed, mein Schneider in Tuzla und nimmt Maß an mir. Ich lasse mir einen Anzug nähen. Etwas außergewöhnliches, denn wenn, dann würden seine Kunden höchstens noch Änderungen in Auftrag geben. Davon könne er zwar gut leben, aber erfüllend sei diese Aufgabe nicht.  Deshalb freut er sich immer, wenn er wieder einen aufwendigen Anzug schneidern kann. Er ist einer der letzten selbstständigen Schneider in der Stadt und junge Schneider gibt es kaum. Auch in Bosnien stirbt das alte Handwerk aus, denn alle seine Kollegen seien alte Männer, bedauert er. Lange wird es wohl nicht mehr dauern, bis auch er zu alt wird und die Arbeit aufgeben muss. Zwischen den Sätzen ruft der Mann seiner Frau meine Maße zu, die sie schnell ins Auftragsheft notiert. Zahlen, die ich, dank Kroatisch-Kurs, inzwischen sogar verstehe. An Achmeds Augen erkennt man jedoch, dass er stolz auf seinen Beruf ist. So schnell wird er ihn also nicht aufgeben, trotz der billigen T-Shirts aus China und den anspruchslosen Änderungswünschen.

* Zwei Mark sind ein Euro.

Italien ist überall

Little Italy in New York ist jedem ein Begriff und fast überall auf der Welt findet man italienische Auswanderer. So auch in Tuzla, wo ich durch Zufall über eine Veranstaltung der italienischen Gemeinde gestolpert bin.

Jedes Jahr präsentieren die Italiener in der Innenstadt von Tuzla sich, ihre Kultur und vor allem ihre Küche. Am Anfang war ich skeptisch, denn nicht jedes italienische Restaurant wird auch tatsächlich von einem Italiener geführt. Und die jüngeren der Gemeinde bestanden meinen ersten Sprachtest auch tatsächlich nicht. Sie holten aber sofort Nada (im Hauptbild) um zu beweisen, dass es sich bei der Gruppe tatsächlich um Italiener handelt. Nada ist Malerin und ihre Familie kam schon 1910 aus Italien nach Tuzla um in den Salzbergwerken zu arbeiten.

Sie erzählte, dass sie italienisch nur noch von Zuhause kannte und die Jungen die Sprache nicht mehr beherrschen. Das zeigte  sich auch dadurch, dass sich auch die italienischen Köchinnen untereinander auf bosnisch unterhielten.  Die Kultur habe sich aber trotz offensichtlicher Integration weitgehend erhalten, ist Nada überzeugt. Derzeit würde noch etwa 1000 Italiener in Tuzla wohnen erklärt sie.

Italien ist überall, auch in Bosnien.

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