Schreibstile und so weiter

Meine Bloggerkollegin Henriette hat erst kürzlich über ihren Schreibstil im Blog geschrieben. Auch ich mache mir in letzter Zeit viele Gedanken zum Thema „Schreibstil“. Und Henriettes Beitrag ist eine gute Gelegenheit das Thema aufzugreifen. Klar ist, dass jedes Text-Genre und jedes Medium seinen eigenen Schreibstil fordert.

So schreibe ich in der „Steirischen Wirtschaft“ ganz anders als ich beim Fazit geschrieben habe. Und auch jedes Genre, ob jetzt eine Reportage, ein Bericht oder ein Interview, unterliegt seinen eigenen Gesetzen und jedes Medium hat hier ein anderes Selbstverständnis. Das gilt natürlich auch für Blogs und so ist es klar, dass ich auf meinem Blog anders schreibe. Ein Blog ermöglicht persönliche Einblicke und Meinungen, die im Printjournalismus noch am ehesten im Kommentar und in der Glosse zu finden sind.

Und trotzdem. Ein Blog ist immer noch anders. Auch weil man die Leser viel direkter ansprechen kann. Und wie Henriette schreibe ich derzeit im Blog eher frei von der Leber weg. Und selbst wenn man dann etwas emotionaler werden kann, wirklich geflucht und geschimpft wird bei mir hoffentlich nicht zu oft. Das schreiben im Blog ist aber eine willkommene Abwechslung zu jenen Texten die ich sonst schreibe, da ich mich keinen festen Regeln unterwerfen muss. Erfolgreiches onlinetexten sieht aber wohl auch anders aus.

Da bin ich derzeit fest am überlegen und recherchieren, wie Texte online funktionieren können. Wahrscheinlich macht es aber nicht ganz so viel Spaß, wenn man sich wieder einem neuen Regelkorsett unterwerfen will. Mehr dazu aber vielleicht ein andermal mehr.

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One Response to Schreibstile und so weiter

  1. Henriette says:

    Eines kann ich dir aus der Erfahrung sagen: Mit der Zeit geht einem das “Regelkorsett” in Fleisch und Blut über – da macht man es dann schon automatisch 😉 .

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