Ein Laie trinkt Bier VI: up Beer – Glutenfrei

Das up Beer. Schaum sieht anders aus.

Das up Beer. Schaum sieht anders aus.

Mit dem up Beer habe ich heute ein ganz besonders Bier in mein Glas gefüllt. Ingo, ein Freund der eben von seiner Weltreise zurückgekommen ist, hat nämlich das „up Beer“ vorbeigebracht. Das wichtigste Feature des Bieres ist ein ernährungstechnisches. Das Bier ist glutenfrei und nachdem Ingo sich bemüht glutenfrei zu leben war es biertechnisch seine erste Wahl. Gebraut wird das „up Beer“ im oberösterreichischen Grieskirchen in der Brauerei Malt ‘n’ More.

Biername: up Beer Glutenfrei
Herkunftsland:Österreich
Hersteller: Malt ‘n’ More
Bierart:Lagerbier
Alkoholgehalt: 4,5 Prozent vol.
Verschlussart: Kronkorken
Zutaten: Wasser, Hirsemalt, Maismalz, Buchweizenmalz, Hopfen, Hopfenextrakt
Getestete Flaschengröße: 0,33 Liter Flasche

Das Bier kommt im Vierer Pack mit 0,33 Liter Flaschen. Gut gekühlt und eingeschenkt bildet sich ein sehr grober Schaum, der innerhalb weniger Sekunden zerfällt. Optisch präsentiert sich das up Beer goldgelb aber nicht allzuhell. Deutlich ist die Kohlensäure die sehr intensiv ausperlt. Das merkt man auch beim ersten Schluck der die Kohlensäure intensiv über die Zunge tanzen lässt. Beim zweiten Schluck hingegen habe ich mich ganz auf die hopfige Note und den deutlichen Hirsegeschmack im Abgang konzentriert. Das macht zwar gewöhnungsbedürftig, macht es aber gerade für jene die Gluten nicht vertragen zu einer guten Alternative. Wie bei anderen „Diätlebensmittel“ schlägt sich die glutenfreiheit leider auch beim Preis nieder. Im österreichischen Supermarkt kosten die vier „Seiterlflaschen“ stolze 6,49 Euro. Kein billiges Vergnügen also.

 

Der Biersiedertest hat sich beim up Beer diesmal ausgezahlt.

Der Biersiedertest hat sich beim up Beer diesmal ausgezahlt.

Der Biersieder-Test
Der Biersiedertest ist diesmal etwas eigenartig. Denn ich glaube tatsächlich, dass da Bier nicht ganz so kalt besser schmeckt. Endlich tritt eine Duftnote in Erscheinung. Das macht das Bier echter. Geschmacklich hat das up Beer gar nicht abgebaut. Die Kohlensäure hält sich erstaunlich gut und die charakteristische Hirsenote bleibt gut erhalten.

Das Etikett
Das Etikett des up Beers ist leider recht uninspiriert. Goldiger Hintergrund bei dem offensichtlich ein Bier eingeschenkt wird. Die Wortbildmarke könnte genauso als Wordart durchgehen. Bemerkenswert ist, dass die Zutaten auf Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch präsentiert werden.

Gesamteindruck
Das up Beer gefällt mir besser als erwartet. Es ist gewöhnungsbedürftig aber durchaus genießbar. Besonders der Biersiedertest hat mich beeindruckt. Rein preislich ist es eher ein Bier, das man wohl wirklich nur aus Ernährungstechnischen gründen trinken würde. Ganz abgesehen davon, finde ich solche Bierexperimente recht spannend. Mein Fazit mit vorbehalten daher: Trinkempfehlung

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One Response to Ein Laie trinkt Bier VI: up Beer – Glutenfrei

  1. Henriette says:

    Ich habe mir gestern ca. zu der Zeit, wo du deinen Artikel veröffentlicht hast, folgende Dokumentation angeschaut: Der Feind in meinem Bauch: Laktose, Gluten & Co. Falls du die noch irgendwo online findest, kann ich sie dir wärmstens empfehlen! Sie bestätigt zum Teil durchaus das, was ich mir schon einige Male gedacht habe. Nämlich, dass da viel Geschäftemacherei im Hintergrund im Spiel ist …

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